Mit knapp zwei Promille
Nach Ehestreit: 51-Jähriger radelt in Furth stark betrunken zur Polizei

Kurioser Vorfall in Furth im Wald: Weil ein Ehepaar einen Streit nicht beilegen konnte, suchten ein 51-Jähriger und seine Frau am Montagabend Hilfe bei der Schlichtung - und radelten zur Polizeiinspelktion.
Die Beamten dürften über diese Interpretation von Freund und Helfer nicht schlecht gestaunt haben - und stellten dem Polizeibericht zufolge bei der Befragung bei dem Mann schnell fest, dass er betrunken war. Ein freiwilliger Test habe einen Wert knapp unter zwei Promille ergeben, heißt es im Polizeibericht. Sein Problem: Der 51-Jährige wurde bei der Fahrt zur Dienststelle eindeutig durch die dortigen Überwachungskameras aufgezeichnet. Die Beamten unterbanden eine Weiterfahrt mit dem Rad, im Krankenhaus erfolgte eine Blutentnahme. Den Ehemann erwartet nun ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr.
Laut Gesetz wird ab einem Wert von 1,6 Promille auch beim Fahrrad von einer absoluten Fahruntüchtigkeit ausgegangen, diese ist bei ersichtlichen Ausfallerscheinungen niedriger, so Polizeirat Philipp Rammrath in seiner Pressemitteilung. Bei motorisierten Kraftfahrzeugen gilt die Promillegrenze bereits ab 1,1 Promille. Ab 0,5 Promille wird beim Führen eines Kraftfahrzeugs ein Bußgeldverfahren eingeleitet.












