Im Zuge der Ermittlungen

Exhumierungen im Further Pflegeheim-Fall

Die Ermittlungen im Rahmen des Mordverdachts in einer Further Pflegeeinrichtung erreichen einen neuen Höhepunkt: Eine Exhumierung fand bereits statt, eine weitere soll folgen.


Zwei Beschäftigte einer Further Pflegeeinrichtung stehen im Verdacht, eine 93 Jahre alte Frau ermordet zu haben. Die Ermittlungen dazu laufen seit knapp drei Monaten.

Zwei Beschäftigte einer Further Pflegeeinrichtung stehen im Verdacht, eine 93 Jahre alte Frau ermordet zu haben. Die Ermittlungen dazu laufen seit knapp drei Monaten. (Symbolbild)

Nach Informationen unseres Medienhauses fand bereits eine Exhumierung auf einem Friedhof im Gemeindebereich von Eschlkam statt; eine weitere soll auf dem Further Friedhof geplant sein.

Diesbezüglich haben wir am Dienstag bei der Staatsanwaltschaft Regensburg nachgefragt. Deren stellvertretende Pressesprecherin Christina Bierhenke bestätigte, dass eine Exhumierung bereits stattgefunden hat. "Deren Ergebnis wird durch ein rechtsmedizinisches Institut ermittelt", so die Staatsanwältin. Ob diese im Gemeindebereich Eschlkam stattgefunden hat, wollte sie nicht bestätigen, ebenso nicht, ob eine weitere Exhumierung geplant ist; dies wurde aber auch nicht verneint. Dazu meinte Bierhenke lediglich: "Ich muss um Verständnis bitten, dass wir derzeit keine weiteren Details preisgeben können." Zahlreiche polizeiliche und staatsanwaltliche Ermittlungen seien im Gange.

Die beiden Tatverdächtigen, eine 54-Jährige und ein 38-Jähriger im Dienste dieser Further Pflegeeinrichtung, sitzen weiterhin in Untersuchungshaft. Ihnen wird versuchter Mord sowie gefährliche Körperverletzung beziehungsweise Anstiftung vorgeworfen. Sie sollen am 6. Dezember einer 93 Jahre alten Frau eine potenziell tödliche Dosis Morphium verabreicht haben.