Neuausrichtung
Maschinenbauer Strama-MPS baut bis zu 135 Stellen in Straubing ab

Der Straubinger Maschinenbauer Strama-MPS hat den im November 2025 angekündigten Stellenabbau konkretisiert. Nach Angaben des Unternehmens sind im Zuge einer strategischen Neuausrichtung bis zu 135 Arbeitsplätze am Firmensitz in Straubing betroffen, wie aus einer Pressemitteilung vom Freitag hervorgeht.
Wie das Unternehmen den Beschäftigten am Donnerstag mitteilte, ist der Schritt das Ergebnis mehrwöchiger Abstimmungen und Verhandlungen. Bereits zuvor hatte das Unternehmen intern über die angespannte wirtschaftliche Lage und mögliche Maßnahmen informiert. Darüber berichtete auch die Mediengruppe Attenkofer.
Auslöser für die Anpassungen ist nach Unternehmensangaben vor allem ein deutlicher Rückgang der Aufträge aus der Automobilindustrie. Um die langfristige Wettbewerbsfähigkeit zu sichern, seien strukturelle Veränderungen notwendig.
Der Stellenabbau soll gemeinsam mit dem Betriebsrat möglichst sozialverträglich umgesetzt werden. Betroffene Beschäftigte können demnach ab dem 1. April in eine Transfergesellschaft wechseln, wo sie durch Qualifizierungs- und Unterstützungsangebote beim Übergang in neue Jobs begleitet werden sollen.
Künftig will der Maschinenbauer stärker Märkte außerhalb der Automobilindustrie erschließen – etwa in der Medizintechnik, Verteidigung und Luftfahrt sowie Energietechnik.
Das Unternehmen betont zugleich, dass Straubing weiterhin der wichtigste Standort bleiben soll. Ziel der Maßnahme sei es, die Kernkompetenzen vor Ort zu sichern und das Unternehmen langfristig stabil aufzustellen.
Strama-MPS beschäftigt weltweit rund 1.800 Mitarbeiter, knapp die Hälfte davon arbeitet am Stammsitz in Straubing.













