Ermittelt
DNA-Spur führt Further Polizei zu mutmaßlichem Einbrecher

dpa/Daniel Maurer
Die Polizei Furth im Wald kann sich über einen Ermittlungserfolg freuen. (Symbolbild)

Fast ein Jahr nach der Tat hat die Polizei einen entscheidenden Ermittlungserfolg erzielt: Nach einem versuchten Einbruch in eine Spielothek in der Bahnhofstraße konnte die Polizeiinspektion Furth im Wald dank einer gesicherten DNA-Spur einen Tatverdächtigen identifizieren. Der Einbruchversuch ereignete sich bereits am 9. August 2025.
In der Tatnacht löste gegen 4.40 Uhr die Alarmanlage der Spielothek aus. Der Betreiber stellte zunächst nichts Verdächtiges fest und ging von einem Fehlalarm aus. Erst bei der späteren Auswertung der Videoaufzeichnungen zeigte sich, dass sich tatsächlich ein Unbekannter in den Geschäftsräumen aufgehalten hatte. Die Ermittlungen ergaben, dass der Mann bereits gegen 2 Uhr während des laufenden Betriebs in der Spielothek war. Unbemerkt öffnete er ein Fenster von innen und bereitete so seinen späteren Einstieg vor. Nach Geschäftsschluss gegen 3 Uhr blieb das geöffnete Fenster unentdeckt.
Rund eineinhalb Stunden später kehrte der Täter zurück und stieg durch das präparierte Fenster in die Spielothek ein. Kaum hatte er die Räume betreten, löste ein Bewegungsmelder die Alarmanlage aus. Offenbar bemerkte der Einbrecher den Alarm sofort und flüchtete ohne Beute wieder durch das Fenster.
Vor seiner Flucht versuchte der Mann noch, den Fensterrahmen mit einem Kleidungsstück abzuwischen, um Spuren zu beseitigen. Dabei übersah er jedoch eine entscheidende Kleinigkeit: Im Innenraum verschob er eine Stehlampe und hinterließ am Standrohr eine verwertbare DNA-Spur.
Diese Spur führte die Ermittler nun zu einem 48-jährigen Deutschen. Er steht im dringenden Verdacht, den versuchten Einbruch begangen zu haben. Der Mann trat bislang überwiegend in Nordrhein-Westfalen polizeilich in Erscheinung. Sein aktueller Aufenthaltsort ist unbekannt. Die Ermittlungen der Polizeiinspektion Furth im Wald dauern an.











