Tarifverhandlungen

5,8 Prozent mehr Geld für Beschäftigte der Länder

Verdi-Chef Frank Werneke informiert immer wieder zwischendurch seine Kollegen.

Verdi-Chef Frank Werneke informiert immer wieder zwischendurch seine Kollegen.

Von dpa

Die Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder ziehen sich weiter in die Länge. Vor Samstagvormittag sei mit keinem Ergebnis zu rechnen, sagten Sprecher von Gewerkschaften und Arbeitgeberseite in der Nacht in Potsdam. Sie bestätigten, dass man sich auf eine Einigung zubewege. Doch seien noch mehrere Punkte offen.

Die dritte Verhandlungsrunde hatte am Mittwoch begonnen und sollte eigentlich am Freitag enden. Zuvor hatten die Gewerkschaften mit Warnstreiks Druck aufgebaut. Verhandelt wird über höhere Entgelte für die rund 900.000 Tarifbeschäftigten der Länder. Wenn der Abschluss wie üblich auf die mehr als 1,3 Millionen Beamten und Pensionäre übertragen wird, sind insgesamt 2,2 Millionen Menschen betroffen.

Der Hamburger Finanzsenator Andreas Dressel gibt seinen Länderkollegen ebenfalls Zwischenstände.

Der Hamburger Finanzsenator Andreas Dressel gibt seinen Länderkollegen ebenfalls Zwischenstände.

Die Gewerkschaften Verdi und dbb Beamtenbund verlangen sieben Prozent mehr Geld, mindestens aber 300 Euro zusätzlich pro Monat. Die Tarifgemeinschaft deutscher Länder hat nach Angaben von Verhandlungsführer Andreas Dressel „Angebote gemacht, die im Volumen über 5 Prozent liegen“. Streitpunkt war auch die Laufzeit.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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