Regierungsumbau in der Ukraine

Parlament bestätigt neuen Ministerpräsidenten Korezkyj

Das ukrainische Parlament, die Oberste Rada, hat den neuen Ministerpräsidenten Serhij Korezkyj bestätigt. (Archivbild)

Das ukrainische Parlament, die Oberste Rada, hat den neuen Ministerpräsidenten Serhij Korezkyj bestätigt. (Archivbild)

Von dpa

In der Ukraine hat das Parlament den neuen Ministerpräsidenten Serhij Korezkyj bestätigt. Für die Ernennung stimmte eine deutliche Mehrheit von 289 Abgeordneten. 226 waren notwendig gewesen. Korezkyj leitete bislang den staatlichen Energiekonzern Naftogaz. Eine der wichtigsten Aufgaben des 48-Jährigen besteht in der Vorbereitung des Landes auf den nächsten Kriegswinter.

Am Morgen hatten in Kiew und anderen Städten Hunderte vor allem junge Leute gegen die Entlassung des Verteidigungsministers Mychajlo Fedorow demonstriert. Der 35-Jährige gilt als Reformer und als Kämpfer gegen die im Staatsapparat verbreitete Korruption. Am Vortag war bekanntgeworden, dass Präsident Wolodymyr Selenskyj ihn aufgrund eines Konflikts mit Armeechef Olexander Syrskyj nicht wieder als Verteidigungsminister vorschlagen wird.

Vor allem junge Leute protestierten in Kiew und anderen Städten gegen die Entlassung des als Reformers geltenden Verteidigungsministers Mychajlo Fedorow.

Vor allem junge Leute protestierten in Kiew und anderen Städten gegen die Entlassung des als Reformers geltenden Verteidigungsministers Mychajlo Fedorow.

Als Nachfolger wird der bisherige Innenminister Ihor Klymenko gehandelt. Die Kandidatur wurde von Selenskyj noch nicht im Parlament eingereicht. Laut Verfassung hat der Präsident das Vorschlagsrecht für die Posten des Außen- und Verteidigungsministers.

Die Ukraine wehrt sich seit mehr als vier Jahren gegen die von Russland betriebene Invasion. Nach Denys Schmyhal und der am Dienstag zurückgetretenen Julia Swyrydenko ist Korezkyj der dritte Regierungschef innerhalb der Kriegszeit.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

Themen des Artikels folgen

Alle Artikel zu gefolgten Themen und Autoren finden Sie bei mein idowa

Finden, was Sie suchen: Sie können sich Artikel von idowa in der Google-Suche nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr Informationen zur kostenlosen Google-Funktion finden Sie auf unserer Infoseite.

Keine Kommentare


Neueste zuerst Älteste zuerst Beliebteste zuerst
alle Leser-Kommentare anzeigen
Leser-Kommentare ausblenden

Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.