Waldbrand

Wüst sieht „erste Hoffnung“ im Kampf gegen Waldbrand

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (r, CDU), und Vize-Ministerpräsidentin Mona Neubaur (Grüne) haben sich von Einsatzkräften des Waldbrands im Hürtgenwald informieren lassen.

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (r, CDU), und Vize-Ministerpräsidentin Mona Neubaur (Grüne) haben sich von Einsatzkräften des Waldbrands im Hürtgenwald informieren lassen.

Von dpa

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat sich mit Blick auf die Bekämpfung des Waldbrands im Hürtgenwald zuversichtlich gezeigt. Es sei in der letzten Nacht gelungen, dass die Lage stabilisiert wurde, sagte der CDU-Politiker bei einem Besuch im Brandgebiet am Nachmittag. „Es besteht jetzt erste Hoffnung, dass der Brand unter Kontrolle gebracht werden kann. Es besteht auch erste Hoffnung, dass die evakuierten Menschen aus der Ortschaft Gey bald wieder in ihre Häuser zurückkehren können, wenn es weiter gut läuft“, so Wüst.

Mit Blick auf leichten, einsetzenden Nieselregen vor Ort sagte er: „Jetzt kommen ein paar Tropfen Wasser, damit könnte dann ein bisschen auffrischender Wind verbunden sein. Also wir sind weiter abhängig davon, dass es nicht zu windig wird.“

Flammen lodern am Boden beim Waldbrand im Hürtgenwald.

Flammen lodern am Boden beim Waldbrand im Hürtgenwald.

Wüst ergänzte: „Bisher ist kein Haus verloren gegangen.“ Es sei auch verhindert worden, dass Menschen zu Schaden gekommen seien. Er dankte allen Einsatzkräften, unter anderem für die Unterstützung des Bundes. Wüst hatte sich zuvor im Lagezentrum von den Einsatzkräften über die aktuelle Situation informieren lassen. Er wurde von Vize-Ministerpräsidentin und Wirtschaftsministerin Mona Neubaur (Grüne) begleitet.

Seit Donnerstagnachmittag kämpfen Hunderte Einsatzkräfte gegen die Flammen im Hürtgenwald in der Eifel. Nach Angaben des Kreises Düren sind etwa 300 Hektar Wald von dem Brand betroffen.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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