Großbrände

Stadt Monschau: aktuell keine Evakuierung geplant

Eine Evakuierung wird es laut Stadt Monschau nicht geben.

Eine Evakuierung wird es laut Stadt Monschau nicht geben.

Von dpa

Trotz des großen Waldbrandes in Belgien wenige Kilometer von der grenznahen nordrhein-westfälischen Eifelstadt Monschau entfernt ist dort aktuell keine Evakuierung vorgesehen. Nach derzeitigem Stand sehe die Stadt keine Notwendigkeit anzuordnen, dass die rund 5.000 Bewohnerinnen und Bewohner der Ortsteile Kalterherberg und Mützenich ihre Häuser verlassen müssen, sagte eine Stadtsprecherin auf dpa-Anfrage.

Die Feuerfront im belgischen Hohen Venn befindet sich laut Stadt weniger als zwei Kilometer von der deutschen Grenze entfernt. Aber: „Zum jetzigen Zeitpunkt ist nicht davon auszugehen, dass das Brandgeschehen auf deutsches Territorium übergreifen wird“, hieß es auf der Homepage der bei Touristen beliebten 12.000 Einwohner-Stadt.

Es sei weniger die Feuerfront, die aktuell Sorge bereite, erläuterte die Stadtsprecherin, sondern man empfehle den Menschen wegen womöglich gesundheitsgefährdender Rauchbelastung die beiden Ortsteile zu verlassen. Jeder Bürger und jede Bürgerin könne selbst entscheiden. Wer Unterstützung brauche, könne sich an die Stadt wenden. Es stehe auch eine Anlaufstelle im Bürgercasino Imgenbroich zur Verfügung.

In der Nacht zu Sonntag waren rund 5.000 Personen in den Ortsteilen Kalterherberg und Mützenich aufgerufen worden, sich als Vorsichtsmaßnahme auf eine Evakuierung vorzubereiten. Derzeit sehe man keinen Anlass für eine Evakuierung, das sei allerdings eine Momentaufnahme vom Sonntagmittag, betonte die Sprecherin. Am Nachmittag werde es eine weitere Lagebesprechung geben.

In den beiden Ortsteilen waren zuvor in der Nacht unter anderem die Örtlichkeiten Plattevenn und Leyloch hervorgehoben worden, weil diese der Sprecherin zufolge besonders nah an der Grenze liegen. Dort hatte man in der Nacht an rund 50 Personen appelliert, zunächst bis zum Abend Häuser und Wohnungen zu verlassen.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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