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Shakira unterstützt Wiederaufbau nach Erdbeben in Kolumbien

Shakiras gründete 1997 eine Stiftung, die benachteiligte Kinder durch Bildungsprojekte unterstützt. (Archivbild)

Shakiras gründete 1997 eine Stiftung, die benachteiligte Kinder durch Bildungsprojekte unterstützt. (Archivbild)

Von dpa

Popstar Shakira will nach dem schweren Erdbeben in ihrem Heimatland Kolumbien finanzielle Hilfe beim Wiederaufbau zerstörter Schulen leisten. Gemeinsam mit dem US-Philanthropen Howard Buffett besuchte die Sängerin das schwer betroffene Departamento Chocó an der Pazifikküste - genau eine Woche nach dem heftigen Beben, das fast 300 Menschenleben kostete.

Seit mehr als zwanzig Jahren sei ihre Stiftung „Pies Descalzos“ (Barfuß) in der vernachlässigten Region im Nordwesten Kolumbiens aktiv, sagte Shakira vor Journalisten. Die Organisation unterstützt den Bau von Schulen und Bildungsprojekte für Kinder und Jugendliche.

Erdbeben beschädigt Tausende Schulen

Bei dem Erdbeben der Stärke 7,4 am 10. August waren mehr als 2.800 Schulen im ganzen Land beschädigt worden, viele davon in Chocó. Dort lebt vorwiegend eine afrokolumbianische und indigene Bevölkerung.

Bei dem Erdbeben wurden Tausende Wohnungen und mehr als 2.800 Schulen schwer beschädigt. (Archivibild)

Bei dem Erdbeben wurden Tausende Wohnungen und mehr als 2.800 Schulen schwer beschädigt. (Archivibild)

„Am meisten macht mir Sorgen, dass all diese Schulen nach Ablauf des Ausnahmezustands nicht wieder aufgebaut werden, dass so viele Menschen in Vergessenheit geraten (...) und unsere Kinder nicht wieder zur Schule gehen können“, sagte Shakira in Quibdó, der Hauptstadt des Departamentos.

Die für Welthits wie „Hips Don't Lie“ und „Waka Waka“ bekannte Sängerin erklärte, ihr seien bereits Spenden in Höhe von einer Million US-Dollar (864.000 Euro) für den Wiederaufbau zugesagt worden. Neben beschädigten Schulen soll auch eine technische Hochschule wiedererrichtet werden. Außerdem sind zehn komplett neue Schulen geplant.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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