Unfälle

Ein Toter bei Zusammenstoß zweier Züge in England

Bei einem Zusammenstoß von zwei Zügen nördlich von London kam ein Mensch ums Leben.

Bei einem Zusammenstoß von zwei Zügen nördlich von London kam ein Mensch ums Leben.

Von dpa

Nach dem Zusammenstoß zweier Züge nördlich von London mit einem Todesopfer sind neun Menschen in kritischem Zustand. 28 Personen seien weiter mit teils schwersten Verletzungen im Krankenhaus, sagte Chief Constable Lucy D'Orsi von der British Transport Police bei einer Pressekonferenz nahe der Unfallstelle. Laut der Gewerkschaft RMT handelt es sich bei dem Toten um den Zugführer von

Zu dem Unglück kam es am Freitag um 17.15 Uhr Ortszeit in Elstow bei Bedford. Auf Bildern in britischen Medien waren die beschädigten Züge zu sehen. In sozialen Medien kursierten am Freitag Berichte, wonach es sich nicht um einen Frontalzusammenstoß handelte. Betroffen waren zwei Passagierzüge der Gesellschaft East Midlands Railway (EMR), die zusammengestoßen waren, wie Geschäftsführer Will Rogers sagte.

Eine Polizistin steht im Progress Park, wo Angehörige von Reisenden in Empfang genommen werden.
Eine Polizistin steht im Progress Park, wo Angehörige von Reisenden in Empfang genommen werden.
Eine Polizistin steht im Progress Park, wo Angehörige von Reisenden in Empfang genommen werden.
Die Polizei sperrt eine Straße, nach dem Zusammenstoß zweier Züge.
Die Polizei sperrt eine Straße, nach dem Zusammenstoß zweier Züge.
Die Polizei sperrt eine Straße, nach dem Zusammenstoß zweier Züge.
Mehr als 20 Rettungswagen sowie sechs Rettungshubschrauber waren im Einsatz.
Mehr als 20 Rettungswagen sowie sechs Rettungshubschrauber waren im Einsatz.
Mehr als 20 Rettungswagen sowie sechs Rettungshubschrauber waren im Einsatz.

Fahrgäste berichteten der Nachrichtenagentur PA zufolge, dass Menschen bei dem Aufprall gegen Sitze geschleudert worden seien. Es sei Rauch zu sehen gewesen. Menschen „weinten und schrien“, sagte demnach ein Passagier. Dutzende Einsatzkräfte, Hubschrauber und Rettungswagen waren vor Ort.

Wie es zu dem Unfall kam, sei derzeit noch unklar, sagte D'Orsi. Spezialisierte Ermittler seien dabei, den Sachverhalt aufzuklären und den Hergang des Vorfalls zu ermitteln. Die Öffentlichkeit solle bis zu einem Ergebnis von Spekulationen absehen, so die Beamtin.

Premierminister Keir Starmer dankte den Rettungskräften am Freitagabend. Die Lage sei zutiefst besorgniserregend, schrieb er auf der Plattform X. Auch Verkehrsministerin Heidi Alexander zeigte sich tief besorgt.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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