Spektakel am Zuckerhut

Karneval in Rio startet mit berühmten Umzügen im Sambodrom

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In Rio de Janeiro haben die weltberühmten Umzüge im Sambodrom begonnen.

In Rio de Janeiro haben die weltberühmten Umzüge im Sambodrom begonnen.

Von dpa

Heiße Rhythmen, Tausende Kostümierte und lautstarke Samba-Klänge: In Rio de Janeiro hat der weltberühmte Karneval mit Umzügen im Sambodrom begonnen. Mehrere Sambaschulen zogen unter sternenklarem Nachthimmel bei knapp 30 Grad mit bunten Wagen und Konfetti durch die von Tribünen gesäumte Straße.

Diese Schulen aus der zweiten Liga bewerben sich um den Einzug in die Eliteklasse im nächsten Jahr. Den Auftakt machte die Schule „Unidos do Jacarezinho“: Sie ehrte den brasilianischen Sänger und Komponisten Xande de Pilares, einen der wichtigsten Namen des Samba und Subgenres Pagode.

Zuvor hatte Bürgermeister Eduardo Paes mit der Übergabe der Stadtschlüssel an „König Momo“, die Symbolfigur des Karnevals, das bunte Treiben am Zuckerhut offiziell eingeläutet. „Rio de Janeiro ist ein Lebensgefühl, eine Stimmung, und nichts repräsentiert den Geist dieser Stadt besser als der Karneval von Rio. Habt Spaß, aber seid verantwortungsbewusst“, sagte Paes.

Mehrere Sambaschulen ziehen mit bunten Wagen durch die Straße.
Mehrere Sambaschulen ziehen mit bunten Wagen durch die Straße.
Mehrere Sambaschulen ziehen mit bunten Wagen durch die Straße.
Den Auftakt machte die Schule «Unidos do Jacarezinho».
Den Auftakt machte die Schule «Unidos do Jacarezinho».
Den Auftakt machte die Schule «Unidos do Jacarezinho».
Tänzerinnen und Tänzer der Sambaschule «Inocentes de Belford Roxo» treten im Sambodrom auf.
Tänzerinnen und Tänzer der Sambaschule «Inocentes de Belford Roxo» treten im Sambodrom auf.
Tänzerinnen und Tänzer der Sambaschule «Inocentes de Belford Roxo» treten im Sambodrom auf.

Die Eliteklasse bestehend aus den zwölf Top-Schulen tritt dann am Sonntag, Montag und Dienstag auf. Die Schulen werden von einer Jury bewertet, die schließlich einen Gewinner kürt.

Zehntausende auf der Zuschauertribüne sowie Millionen vor den Fernsehern in Brasilien und auf der ganzen Welt verfolgen für gewöhnlich die Umzüge auf dem überdimensionalen Laufsteg Sambodrom, den der berühmte brasilianische Architekt Oscar Niemeyer 1984 entworfen hatte.

Der Karneval von Rio gilt als größte Party der Welt, die Stadtverwaltung rechnet mit insgesamt acht Millionen Menschen in der Stadt. Es wird geschätzt, dass der Karneval einen wirtschaftlichen Umsatz von 5,9 Milliarden Reais (etwa 950 Millionen Euro) generiert. Hunderte „Blocos“ - das sind Samba- und andere Musikgruppen - sollen in den kommenden Tagen durch die Straßen Rios ziehen.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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