Eurovision Song Contest 2026

Viel Applaus für Sarah Engels beim ESC

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Sarah Engels singt ihren ESC-Hit «Fire».

Sarah Engels singt ihren ESC-Hit «Fire».

Von dpa

Früher Startplatz, große Bühne: Sarah Engels hat beim Finale des Eurovision Song Contest in Wien ihren feurigen Tanz-Song „Fire“ präsentiert. Die 33-Jährige trat als zweite Kandidatin des Abends auf - eine Startposition, die unter ESC-Fans seit Jahrzehnten als schlechtes Omen gilt.

Engels konterte den vermeintlichen Fluch mit maximaler Energie: Ein reduziertes Intro gab dem Song zunächst emotionale Tiefe, danach folgte eine aufwendige Choreographie mit sehr viel Pyrotechnik. „Was haben wir alles abgebrannt“, sagte ESC-Kommentator Thorsten Schorn. „Jetzt geht der Spritpreis wieder hoch.“

Engels trug ein sogenanntes Trickkleid - eine zunächst weiße Robe wurde von ihren Tänzerinnen zerrissen, darunter kam dann das eigentliche Outfit zum Vorschein. Der Höhepunkt des Auftritts: Ein perfekt getimter Fall rücklings in die Arme ihrer Tänzerinnen. Das Publikum in der Wiener Stadthalle reagierte mit lautem Applaus.

Aufwendige Choreographie mit sehr viel Pyrotechnik.

Aufwendige Choreographie mit sehr viel Pyrotechnik.

Die Kölnerin, die 2011 durch die RTL-Show „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS) bekannt wurde, verbindet mit dem Lied auch eine Botschaft: Es soll Frauen stärken. „Mir liegt die Botschaft von "Fire" extrem am Herzen, weil ich ja selbst Mama bin und sehe, wie wichtig Vorbilder sind“, hatte sie gesagt.

Vor dem Finale hatten Buchmacher Deutschland kaum Siegchancen eingeräumt. Hinzu kam die unbeliebte Startnummer: Noch nie hat ein Beitrag von Platz 2 den Wettbewerb gewonnen. Als Favorit beim ESC 2026 galt Finnland mit dem Duo Linda Lampenius und Pete Parkkonen.

Überschattet wurde der ESC erneut von politischen Spannungen rund um die Teilnahme Israels. Spanien, die Niederlande, Irland, Slowenien und Island boykottieren das Großereignis aus Protest gegen das Vorgehen Israels im Gazastreifen.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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