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Wie sich „Professor Schwurbelstein“ über Verschwörungstheorien lustig macht

Als „Professor Schwurbelstein“ kommentiert Paul-Eduard Rück auf seinem Instagram-Kanal Verschwörungserzähler und den Unsinn, den sie verbreiten.

Bei „Professor Schwurbelstein“ gibt es witzige Fotomontagen und zum Teil unkommentierte Screenshots aus diversen Verschwörungsforen und -kanälen zu sehen.

Bei „Professor Schwurbelstein“ gibt es witzige Fotomontagen und zum Teil unkommentierte Screenshots aus diversen Verschwörungsforen und -kanälen zu sehen.

Verschwörungserzählungen gibt es fast schon so lang wie die Menschheit selbst – und trotzdem fühlt es sich gerade anders an, wenn man über sie redet. Was vor ein paar Jahren noch als „Gspinnert, aber harmlos“ abgetan wurde, hat sich zu einer ernsten Bedrohung für die Demokratie entwickelt. Ein Instagram-Account, der sich gegen die aktuelle Welle der Erzählungen und Schwurbeleien stellt, ist der von „Professor Schwurbelstein“. Egal, ob es um Reptiloiden geht, um (rechtsradikale) Esoterik oder um aktuelle Politik im Stile von Donald Trump – Professor Schwurbelstein kommentiert sie in Form von Memes und Videos, um sich über sie lustig zu machen.

Hinter dem Kanal steckt der Buchhändler Paul-Eduard Rück. Die Corona-Pandemie war für ihn der Auslöser, @professor_schwurbelstein zu starten. Vor allem die Verschwörungsmythen und Erzählungen der „Aluhut-Dullis“ machten ihm Sorgen. Durch witzige Fotomontagen und die zum Teil unkommentierten Screenshots aus diversen Verschwörungsforen und -Kanälen will er die absurden und mitunter ziemlich gefährlichen Vorstellungen in der Öffentlichkeit bekannt machen. Das Ganze soll natürlich witzig sein, aber auch warnen: Denn die Grenze zwischen albernen und gefährlichen Vorstellungen ist schmal.

Paul-Eduard Rücks Arbeit gegen die „Verschwörungs-Dullis“ hat nicht nur zu knapp 100.000 Followern auf Instagram geführt, sondern auch zu einer Buchveröffentlichung. „Professor Schwurbelstein und die Aluhüte des Grauens: Eine Abrechnung“ ist zwar schon im Jahr 2022 erschienen, aber immer noch lesenswert. 

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