Buch-Tipp

In „The Blackgate Investigation“ geht es um einen Mord und Hexen

„The Blackgate Invitation“ ist eine Locked-Room-Geschichte mit Magie, Mystery und Liebe – eine raffinierte Themenkombination der amerikanischen Jugendbuch-Autorin und Journalistin Sarah Henning.

„The Blackgate Invitation“ von Sarah Henning, 512 Seiten, erschienen bei Ravensburger, empfohlen ab 14 Jahren.

„The Blackgate Invitation“ von Sarah Henning, 512 Seiten, erschienen bei Ravensburger, empfohlen ab 14 Jahren.

Darum geht’s: Nichtsahnend verkaufen die Schwestern Ruby und Wren auf einem Festival Falafeln, als sie von einer älteren Dame – Marsyas Blackgate – angesprochen werden. Gegen eine ordentliche Bezahlung würde sie die beiden für ein familiäres Dinner engagieren. Sie sollen für einen Abend die Rollen der zwei Enkelinnen spielen. Sich einfach als falsche Person ausgeben? Nach kurzem Zögern willigen die Schwestern ein, da sie das Geld gut gebrauchen können.

An besagtem Abend treffen vier Familien in einem geheimnisvollen Herrenhaus aufeinander. Ein eingeschworener Kreis, reich und attraktiv – besonders die Enkel der furchteinflößenden Gastgeberin. Die ernste Ruby und die impulsive Wren müssen sich von ihrer besten Seite zeigen. Von einen auf den anderen Moment passiert es allerdings, dass die Gastgeberin, Ursula Hegemony, nach hinten kippt und ihr Geist zu den Partygästen spricht und ihre „Seelenwahrheit“ enthüllt. Die lautet, dass sie ermordet wurde. Das ganze Anwesen wird abgeriegelt und die anderen müssen Ursulas Mörder und die Aufgaben aus ihrem Testament innerhalb von drei Tagen erfüllen. Versagen sie, bleiben sie für immer eingeschlossen. Sind sie erfolgreich, erhält der Gewinner die Macht über alle Hexen Nordamerikas.

Ein Schock für Ruby und Wren als Normalsterbliche, eingeschlossen in einem Kreis von Hexen. Zunächst entscheiden sie, ihre Rolle der Blackgate-Erbinnen beizubehalten. Denn was wird die Hexengemeinschaft tun, sollte sie herausfinden, dass sich zwei Hochstaplerinnen in ihrem Kreis befinden?

In aller Kürze: Zwei ahnungslose Schwestern geraten in einen magischen Wettkampf.

Fazit: Am Anfang tut man sich ein bisschen schwer mit den vielen Namen, doch das legt sich bald. Es ist interessant, die beiden Schwestern zu verfolgen, wie sie auf das Chaos um sich herum reagieren. Geschrieben ist die Geschichte im Wechsel: aus Rubys und aus Audens Sicht (Auden ist ein Enkel von Ursula Hegemony). So erhält man zusätzlich einen Einblick in die Hexenwelt. Außerdem hat „The Blackgate Invitation“ einige richtig gute Wendungen parat.

Allerdings gibt es auch ein paar Schwächen: Das Ende ist gut aufgebaut, wird dann allerdings viel zu schnell gelöst. Darüber hinaus sind die Gespräche teilweise zu langatmig geraten.

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