Reform-Debatte in der Kirche

ZdK will Frauen-Gipfel im Vatikan

Irme Stetter-Karp führt das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK). (Archivbild)

Irme Stetter-Karp führt das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK). (Archivbild)

Von dpa

Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) fordert einen Frauen-Gipfel im Vatikan. Man werde in dieser Frage auch auf die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) zugehen, heißt es in einem Beschluss der ZdK-Vollversammlung in Würzburg.

Die Analyse der Weltsynode und des Synodalen Weges in Deutschland seien eindeutig: Frauen stießen weiterhin auf Hindernisse, „wenn es darum geht, ihre Charismen, ihre Berufung und ihre Rolle in den verschiedenen Bereichen des kirchlichen Lebens“ anzuerkennen. Das könne nicht länger so bleiben, schrieben die Verantwortlichen.

In der katholischen Kirche können derzeit nur Männer Priester, Bischöfe oder Diakone werden. Entsprechend bleiben Frauen viele Leitungspositionen in der Kirche verwehrt.

Auch mit den Frauen in der Bibel beschäftigte sich das ZdK. In der Leseordnung - diese legt fest, welche Bibeltexte in Gottesdiensten vorgelesen werden - seien viele Frauen der Bibel nicht berücksichtigt. Oder es seien durch Kürzungen die Glaubenszeugnisse und Lebenserfahrungen dieser Frauen ignoriert worden. Das ZdK fordert, dass in einem „ersten und schnell realisierbaren Schritt“ die aktuelle Leseordnung überprüft werde.

Das Zentralkomitee vertritt die nicht-geweihten Mitglieder der katholischen Kirche in Deutschland.

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