Kirche

Bewegender Gottesdienst zum Ende des Katholikentags

Zum Schlussgottesdienst kamen tausende Menschen.

Zum Schlussgottesdienst kamen tausende Menschen.

Von dpa

Mit einem großen Gottesdienst vor der Würzburger Residenz und der Aufforderung anzupacken ist der 104. Deutsche Katholikentag zu Ende gegangen. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Heiner Wilmer, sagte: „Die Welt brennt. Aber sie ist nicht verloren. (...) Wartet nicht, zögert nicht, schaut hin, packt an, geht los, habt Mut, steht auf!“

Wilmer lenkte den Blick vor allem auf den Sudan, wo sich derzeit die größte humanitäre Katastrophe unserer Zeit ereigne und Millionen Menschen auf Hilfe angewiesen seien. „Wir dürfen die Menschen in Afrika nicht vergessen.“

Die Präsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Irme Stetter-Karp, bedankte sich bei allen Mitwirkenden und Besuchern: „Danke, dass Sie hier waren und den 104. Deutschen Katholikentag so mit Leben gefüllt haben.“ Etwa 74.000 Menschen mit und ohne Ticket zählte das ZdK als Ausrichter.

Katholikentage sind auch etwas für konfessionslose Menschen.

Katholikentage sind auch etwas für konfessionslose Menschen.

Auch der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, war bei der Großveranstaltung dabei. „Beweisen Sie Zivilcourage! Stehen Sie auf gegen Judenhass und für unsere Werte! Haben Sie Mut! Nicht nur jetzt, nicht nur heute, sondern an jedem einzelnen Tag! Stehen Sie auf und bleiben Sie standhaft!“, sagte er.

Wer beim Schlussgottesdienst mit etwa 14.000 Menschen nicht vor Ort dabei war, konnte das Event im Fernsehen und Radio live sehen oder hören. Die Übertragung des Gottesdienstes zur Eröffnung des Katholikentages an Christi Himmelfahrt hatten nach Angaben des Bayerischen Rundfunks rund 600.000 Menschen verfolgt.

Katholikentage werden vom ZdK veranstaltet, das die katholischen Laien vertritt. Das Leitwort der Veranstaltung in Würzburg lautete „Hab Mut, steh auf!“. In zwei Jahren findet der nächste Katholikentag in Paderborn in Nordrhein-Westfalen statt - vom 24. bis zum 28. Mai.

Etwa 900 Programmpunkte mit Musik, Kunst, Diskussionsrunden und spirituellen Angeboten waren in Würzburg geboten - viele mussten wegen zu großen Andrangs geschlossen werden. Zu Gast waren unter anderem Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Bundestagspräsidentin Julia Klöckner und Bundeskanzler Friedrich Merz (beide CDU).

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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