„Hab Mut, steh auf!“

Katholikentag in Würzburg beginnt - „Hab Mut, steh auf!“

Für das Programm des Katholikentags in Würzburg wurden mehr als 600 Vorschläge eingereicht. (Archivbild)

Für das Programm des Katholikentags in Würzburg wurden mehr als 600 Vorschläge eingereicht. (Archivbild)

Von dpa

Mit Musik und Gesprächen vor der Residenz in Würzburg beginnt heute der 104. Deutsche Katholikentag. Neben Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sind etliche Politiker zur Eröffnung der Großveranstaltung geladen. Das Spektakel vor tausenden erwarteten Gästen soll live im Fernsehen übertragen werden.

Insgesamt sind bei dem Gläubigentreffen bis zum Sonntag rund 900 Veranstaltungen geplant - Diskussionen und Podien etwa zu Reformbewegungen in der Kirche oder Aufarbeitung des sexualisierten Missbrauchs in der Kirche. Erstmals will sich der Katholikentag zudem künstlerisch mit dem Thema sexualisierte Gewalt und Missbrauch geistlicher Autorität auseinandersetzen.

Erwartet werden in den kommenden Tagen unter anderem Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), Bundestagspräsidentin Julia Glöckner (CDU) und der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Heiner Wilmer.

Das Programm bietet Live-Konzerte, Gottesdienste, vertrauliche Gespräche in kleiner Runde, einen biblischen Esel-Spaziergang mit echtem Esel, ein Glaubens-Speeddating, Literatur, Theater, Kunstprojekte und vieles mehr. Einige Formate sind kostenlos, für andere müssen Tickets gekauft werden.

Die beiden zentralen Gottesdienste werden am 14. Mai, Christi Himmelfahrt, und am letzten Veranstaltungstag, dem 17. Mai, live vom Residenzplatz ins Fernsehen übertragen.

Katholikentage werden vom Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) veranstaltet, das die katholische Zivilgesellschaft in Deutschland vertritt. Das Leitwort für die Veranstaltung in Würzburg ist „Hab Mut, steh auf!“. Der nächste Katholikentag findet in zwei Jahren im nordrhein-westfälischen Paderborn statt.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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