Fußball

Wolfsburg will Bayern im Supercup „die Stirn bieten“

Bayern-Ass Pernille Harder (l.): wieder Jubel gegen Wolfsburg? (Archivbild)

Bayern-Ass Pernille Harder (l.): wieder Jubel gegen Wolfsburg? (Archivbild)

Von dpa

Die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg sehen sich als eindeutige Außenseiterinnen vor dem Supercup gegen den Doublegewinner Bayern München. „Die Favoritenrolle ist klar verteilt. Wir brauchen einfach einen Sahnetag, haben uns aber vorgenommen, dem FC Bayern die Stirn zu bieten und das Spiel lange wie möglich offenzuhalten“, sagte VfL-Trainer Stephan Lerch vor der Partie am Samstag (19.30 Uhr/ MagentaSport) in Ingolstadt.

Die Vizemeisterinnen haben einige Ausfälle wie den von Neuzugang und Nationalstürmerin Giovanna Hoffmann (zuvor RB Leipzig) zu beklagen. Den Münchnerinnen geht es aber nicht besser: Für die lange verletzten Lena Oberdorf, Giulia Gwinn und Sarah Zadrazil kommt die Standortbestimmung zu früh, dazu fehlen unter anderem Franziska Kett und Edna Imade.

Camilla Küver und Wolfsburg fordern den FC Bayern. (Archivbild)

Camilla Küver und Wolfsburg fordern den FC Bayern. (Archivbild)

Wolfsburg kann aber die erst am Donnerstag verpflichtete Ex-Frankfurterin Lara Prasnikar einsetzen. Die slowenische Offensivspielerin (zuletzt Utah Royals FC/USA) ist laut Lerch spielberechtigt: „Natürlich braucht sie hier bisschen Zeit, um anzukommen. Aber der große Vorteil: Sie kennt die Liga, sie weiß, worauf es ankommt.“

Viermal hintereinander holten die Bayern-Frauen zuletzt den Titel in der Bundesliga, je zweimal den DFB-Pokal. In der vergangenen Saison blieb das Team des spanischen Trainers José Barcala ungeschlagen. Mit 4:2 gewann München den Supercup im vergangenen Jahr gegen Wolfsburg, das Jahr zuvor mit 1:0. „Der FC Bayern hat enorme Schritte gemacht, da schaut man neidlos rüber, ich kenne die Situation auch noch anders“, sagte der einstige VfL-Meistercoach Lerch.

Während Wolfsburg den Abgang von Stürmerstar Alexandra Popp (zu Borussia Dortmund) verkraften muss, kehrte bei den Bayern die zweimalige Europameisterin Georgia Stanway nach England zurück. „Das ist eine große Möglichkeit, den ersten Titel zu gewinnen und uns weiter zu entwickeln. Schön, so ein Spiel zu haben“, sagte die Ex-Wolfsburgerin Pernille Harder. Die Dänin hatte in der vergangenen Meister-Saison 16 Tore für München erzielt.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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