US-Fußball

Wiedersehen in Amerika? Frühere Bayern-Stars im Visier

Einem Bericht zufolge könnten sie bald beide in Chicago spielen. (Archivbild)

Einem Bericht zufolge könnten sie bald beide in Chicago spielen. (Archivbild)

Von dpa

Das wäre ein besonderes Wiedersehen. Der US-Club Chicago Fire plant einem amerikanischen Medienbericht zufolge einen Transfercoup mit Leon Goretzka. „The Athletic“ bezieht sich auf Quellen, die mit der Situation vertraut seien, sich aber nicht öffentlich äußern dürften. Der 31 Jahre alte Goretzka solle zusammen mit dem ehemaligen Bundesliga-Star und früheren Bayern-Profi Robert Lewandowski nach Chicago kommen.

Der Vertrag von Goretzka, der bei der WM in den USA, Kanada und Mexiko dabei ist, beim FC Bayern endet am 30. Juni. Interesse an dem Mittelfeldspieler soll es auch von einigen großen europäischen Clubs geben. Lange galt die AC Mailand als Favorit.

Einen ersten Eindruck von seinem möglichen neuen Umfeld hatte Goretzka bereits gewinnen können. Erst kürzlich bereitete sich die deutsche Nationalmannschaft in Chicago auf die WM vor.

Lewandowski (37) ist schon länger im Visier des Clubs aus der Major League Soccer. Er und Goretzka waren von 2018 bei den Münchnern bis zu Lewandowskis Wechsel nach Barcelona im Sommer 2022 Teamkollegen.

Lewandowskis Vertrag bei den Katalanen läuft ebenfalls diesen Monat aus. Mit der polnischen Nationalmannschaft hatte sich der Torjäger nicht für die Teilnahme an der Fußball-Weltmeisterschaft qualifiziert.

Sollte der Torjäger einen Vertrag bei Chicago Fire unterzeichnen, wäre allerdings kein Platz mehr frei für einen sogenannten „Designated Player“, schrieb „The Athletic“. Drei davon sind erlaubt, sie dürfen mit ihrem Gehalt über der erlaubten Grenze liegen. Allerdings fänden die Clubs auch dafür immer wieder Lösungsmöglichkeiten, hieß es.

Folgen Lewandowski und Goretzka also zwei früheren deutschen Nationalspielern? Thomas Müller (36) spielt bei den Vancouver Whitecaps und der ehemalige BVB-Profi Marco Reus (37) bei LA Galaxy.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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