Fußball

Comeback: WM-Gastgeber kann auf Bayerns Davies bauen

Ist im Training dabei: Alphonso Davies.

Ist im Training dabei: Alphonso Davies.

Von dpa

Gastgeber Kanada kann im zweiten Vorrundenspiel der Fußball-WM erstmals mit Bayern-Profi Alphonso Davies planen. „Er war im Training diese Woche und wird zur Verfügung stehen. Wir werden sehen, wie das Spiel läuft und wie wir ihn einsetzen“, sagte Trainer Jesse Marsch bei der Pressekonferenz. Die Kanadier treffen am Freitag (0.00 Uhr/ZDF und MagentaTV) in Vancouver auf Katar.

Der 25 Jahre alte Davies, der über einen Monat pausieren musste, wird demnach nicht in der Startelf erwartet. Davies kann mit seinem Tempo auf der Außenbahn aber als Joker wertvoll werden. „Wir haben sehr eng mit seinen Physios zusammengearbeitet. Er sieht wirklich gut. Er ist bereit“, sagte Marsch.

Die Kanadier haben bei ihrem Auftaktspiel ein 1:1-Remis gegen Bosnien-Herzegowina erzielt. Gegner Katar schaffte beim 1:1 gegen die Schweiz überraschend einen Punktgewinn.

Marsch will für Kanadas ersten WM-Sieg sorgen. (Archivbild)

Marsch will für Kanadas ersten WM-Sieg sorgen. (Archivbild)

Davies hatte sich im Mai im Champions-League-Halbfinale gegen Paris Saint-Germain einen Muskelbündelriss zugezogen. Berichte, wonach der Profi die komplette Vorrunde ausfallen könne, dementierte Marsch in Vancouver. „Es ist das größte Turnier der Welt. Wir werden definitiv mehr bereit sein als im ersten Spiel“, kündigte Marsch an. Ein Erfolg gegen Außenseiter Katar gilt vor eigenem Publikum als Pflicht.

Zum Vorrundenabschluss am 24. Juni trifft der Gastgeber erneut in Vancouver auf die Schweiz. Davies spielte bei den Vancouver Whitecaps, bevor es ihn 2018 zum FC Bayern in die Bundesliga zog. Die Whitecaps sind der Verein, für den Ex-Weltmeister Thomas Müller inzwischen spielt. Bei der WM 2022 in Katar hatte Davies alle drei Vorrundenspiele über die volle Distanz absolviert und dabei ein Tor erzielt. Kanada verlor alle drei Spiele.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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