Proteste

Münchner Sicherheitskonferenz: Rekord-Demo erwartet

Bereits am Freitag demonstrierten Menschen in der Münchner Innenstadt anlässlich der Münchner Sicherheitskonferenz. Am Samstag soll es nach Veranstalterangaben eine Versammlung mit 100.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern zur politischen Situation im Iran geben.

Bereits am Freitag demonstrierten Menschen in der Münchner Innenstadt anlässlich der Münchner Sicherheitskonferenz. Am Samstag soll es nach Veranstalterangaben eine Versammlung mit 100.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern zur politischen Situation im Iran geben.

Von dpa

Eine rekordverdächtige Demonstration soll in München nach Veranstalterangaben ein Schlaglicht auf die Menschenrechtslage im Iran werfen. 100.000 Teilnehmer hat der Verein The Munich Circle für seinen Protest gegen die iranische Regierung am Samstag auf der Theresienwiese (12.00 Uhr) angemeldet. Wie das Kreisverwaltungsreferat (KVR) in München mitteilt, sind etliche weitere Demonstrationen angekündigt.

Die Groß-Demo trägt den Titel „Menschenrechte und Freiheit für Iran. Internationale Solidarität mit dem iranischen Volk“. Der Zeitpunkt während der Münchner Sicherheitskonferenz sei für die Versammlung bewusst gewählt worden, teilten die Veranstalter mit. Da zu der Konferenz politische und sicherheitspolitische Entscheidungsträger aus aller Welt anreisten, hieß es.

Für das Wochenende sind laut KVR mehr als 15 weitere Versammlungen in Zusammenhang mit der Sicherheitskonferenz angemeldet worden.

Die zahlreichen Proteste in der Stadt bedeuten nicht nur für die Polizei erhöhten Aufwand, sondern auch Beeinträchtigungen für Anwohner und Verkehr in München. Das Tagungshotel Bayerischer Hof im Stadtzentrum ist ohnehin eine Hochsicherheitszone mit Straßensperren und Polizeikontrollen.

Das KVR empfiehlt, die Münchner Innenstadt insbesondere am Samstag nur mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu besuchen.

In der Innenstadt zwischen Marienplatz und Stachus soll ebenfalls am Samstag ab 12.30 Uhr eine Kundgebung des Bündnisses gegen die Sicherheitskonferenz stattfinden, dort werden 4.000 Personen erwartet. Auf dem Odeonsplatz ist ab mittags ein Protest angemeldet unter dem Motto „Macht Frieden! Nein zur Münchner Kriegskonferenz“, unter anderem aber auch für „freie Impfentscheidung“.

Auf dem Max-Joseph-Platz sind unter dem Motto „Starkes Europa zusammen mit der Ukraine“ etwa 3.000 Teilnehmer angemeldet. Es werden Grußworte von Politikern der CSU, CDU, SPD und Grünen erwartet.

Auch mehrere kleinere Mahnwachen und Kundgebungen sind angemeldet, etwa von Omas gegen Rechts (11.00 Uhr) auf dem Sendlinger-Tor-Platz unter dem Motto: „Gemeinsame Verantwortung für unsere Demokratie“.

Die Münchner Sicherheitskonferenz (13. bis 15. Februar) gilt als weltweit wichtigstes Expertentreffen zur Sicherheitspolitik. Nach Angaben der Konferenzleitung werden mehr als 60 Staats- und Regierungschefs sowie etwa 100 Außen- und Verteidigungsminister erwartet.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

Folgen Sie Themen dieses Artikels:

Alle Artikel zu gefolgten Themen und Autoren finden Sie bei mein Idowa

Keine Kommentare


Neueste zuerst Älteste zuerst Beliebteste zuerst
alle Leser-Kommentare anzeigen
Leser-Kommentare ausblenden

Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.

merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.