Regierung warnt
Hohe Wassertemperaturen in der Donau zwischen Regensburg und Passau

Die Regierung der Oberpfalz verhängt die Meldestufe „Warnung“ für die Donau zwischen Regensburg bis Passau. Die Meldestufe gilt zunächst bis Donnerstag, 6. August.
Ziel ist es, die Belastungen der Gewässerorganismen in der Donau so gering wie möglich zu halten. Das bedeute, dass die zuständigen Wasserwirtschaftsämter und Kreisverwaltungsbehörden Maßnahmen zur Verbesserung des Sauerstoff- und Temperaturregimes umsetzen sowie bestimmte Aktivitäten unterbinden, die zu einer weiteren Verschlechterung des Sauerstoffregimes durch erhöhte Sauerstoffzehrung oder zu einer Verschlechterung des Temperaturregimes durch erhöhte Wärmeeinleitung führen.
Hierzu gehören unter anderen
• fachliche Beratungen der Unternehmensträger und gegebenenfalls Aufforderung zur freiwilligen Umsetzung gewässerökologisch verbessernder Maßnahmen
• Anordnungen zur Emissionsreduzierung
• Ablehnung von Anträgen auf Maßnahmen, welche die gewässerökologische Situation verschlechtern können
Unterbunden werden sollen auch Aktivitäten, die zu einer weiteren Verschlechterung der Gewässerökologie führen können, wie
• Schlammräumungen und Baggerarbeiten in der Donau
• Außerbetriebnahme von Abwasserreinigungsanlagen zu Sanierungszwecken
• Einstellung der Phosphatfällung auf Kläranlagen zu Sanierungszwecken
Grund für die Warnstufen sind die hohen Wassertemperaturen in der Donau, teilte die Regierung der Oberpfalz mit. Diese beeinflussten die gewässerökologischen Verhältnisse in der Donau negativ. Zusätzlich könnten die geringen Abflüsse und angekündigte Gewitter mit Bewölkung die Sauerstoffverfügbarkeit in der Donau reduzieren und die Gewässerorganismen belasten.









