Vier Hubschrauber
Sechs Verletzte bei schwerem Verkehrsunfall auf B20 bei Rattiszell
Schwerer Unfall auf der B20 am späten Sonntagnachmittag: Gegen 17 Uhr sind laut Polizeibericht mehrere Autos auf Höhe Rattiszell ineinandergeprallt. Sechs Menschen wurden dabei den Angaben zufolge teils schwer verletzt. Die Straße war an der Unfallstelle für längere Zeit komplett gesperrt.
Eine 60-Jährige aus dem Landkreis Straubing-Bogen sei mit ihrem Auto von Cham in Richtung Straubing gefahren, teilt die Polizei am Montag mit. Aus bislang unbekannten Gründen sei sie dabei auf die Gegenfahrbahn geraten und mit einem entgegenkommenden Auto zusammengestoßen. Hier sei es lediglich zur Berührung mit dem Außenspiegel gekommen. Im weiteren Verlauf stieß die Frau mit einem Kleintransporter zusammen, der mit drei Personen besetzt war. Durch den Aufprall sei dieses Fahrzeug über die Leitplanke auf die Böschung geschleudert worden. Der Pkw der Frau drehte sich und sei noch gegen einen dahinter fahrenden BMW geschleudert, der von einem 21-Jährigen aus dem Landkreis Cham gelenkt wurde. Auf dem Beifahrersitz habe dessen 20-jährige Freundin gesessen.
Während die beiden Insassen des ersten Autos mit der Spiegelberührung unverletzt blieben, zogen sich alle anderen Insassen der drei weiteren Fahrzeuge, teils schwere Verletzungen zu. Die sechs Verletzten wurden anschließend in verschiedene Krankenhäuser gebracht.
Zur Klärung der genauen Unfallursache wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft ein Gutachter hinzugezogen. Das Auto der vermeintlichen Unfallverursacherin wurde sichergestellt. An drei der beteiligten Fahrzeuge sei Totalschaden entstanden. Der Gesamtschaden werde vorläufig auf etwa 66.000 Euro geschätzt. Vor Ort seien insgesamt vier Rettungshubschrauber gewesen, etliche Rettungsfahrzeuge und Einsatzfahrzeuge der umliegenden Feuerwehren mit ihren Führungskräften. Die B20 sei über mehrere Stunden gesperrt gewesen, der Verkehr wurde von der Feuerwehr umgeleitet.














