Zwangsabstieg aus 3. Liga

DFB bestätigt: „Löwen“ gehen gegen Abstieg vor

Der TSV 1860 München legt wegen des Drittliga-Abstiegs Beschwerde beim Deutschen Fußball-Bund ein. Die Chance auf eine Wende sollen gering sein.

Die Spieler von 1860 trainieren nach der Sommerpause wieder. (Archivbild)

Die Spieler von 1860 trainieren nach der Sommerpause wieder. (Archivbild)

Von dpa

Der Einspruch des TSV 1860 München gegen den Abstieg aus der 3. Liga geht vor das DFB-Bundesgericht. Nachdem die „Bild“ tags zuvor darüber berichtet hatte, bestätigte der Deutsche Fußball-Bund (DFB), dass sich das Bundesgericht des Verbands mit der eingegangenen Beschwerde befassen und darüber befinden werde. In einer Verhandlung soll darüber entschieden werden, ob der Nachweis des Geldes, das Investor Hasan Ismaik (48) bereitgestellt haben soll, doch gelten könnte.

Laut „Bild“ und „Süddeutscher Zeitung“ wurde der Weg wohl auch gegangen, um sich haftungsrechtlich abzusichern, um alles für die finanzielle Rettung versucht zu haben. Die Erfolgsaussichten sind aus sportrechtlicher Sicht offenbar aber gering, weil der TSV 1860 die Frist nicht eingehalten hat, zu der der Millionenbetrag zur Sicherung der Lizenz nötig gewesen wäre. Der Traditionsverein äußerte sich nicht zur angeblichen Beschwerde.

Ist verwundert nach dem Lizenzentzug für 1860 München: Hasan Ismaik. (Archivbild)

Ist verwundert nach dem Lizenzentzug für 1860 München: Hasan Ismaik. (Archivbild)

Der Spielbetriebsgesellschaft, an der Investor Hasan Ismaik und der Stammverein beteiligt sind und unter der bislang sämtliche Profi-Aktivitäten gebündelt waren, droht die Insolvenz. Es gibt auch Vermutungen, dass der Verein den bei Fans unbeliebten Geldgeber so loswerden will.

Falls der dem Vernehmen nach unwahrscheinliche Fall einer Drittliga-Rettung nicht eintritt, könnte der Neustart in der Regionalliga erfolgen. Dazu können die Weichen bei der Mitgliederversammlung am Sonntag gestellt werden.

Themen des Artikels folgen

Alle Artikel zu gefolgten Themen und Autoren finden Sie bei mein idowa

Finden, was Sie suchen: Sie können sich Artikel von idowa in der Google-Suche nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr Informationen zur kostenlosen Google-Funktion finden Sie auf unserer Infoseite.

Keine Kommentare


Neueste zuerst Älteste zuerst Beliebteste zuerst
alle Leser-Kommentare anzeigen
Leser-Kommentare ausblenden

Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.