Fußball

Bayern-Präsident: Kane „wäre ein würdiger Weltfußballer“

Harry Kane gewann in der vergangenen Saison mit dem FC Bayern München den DFB-Pokal und die deutsche Meisterschaft.

Harry Kane gewann in der vergangenen Saison mit dem FC Bayern München den DFB-Pokal und die deutsche Meisterschaft.

Von dpa

Die Bosse des FC Bayern München haben Starstürmer Harry Kane mit Lob überschüttet und dafür geworben, ihm den Ballon d'Or als bester Fußballer der Welt zu verleihen. „Eines ist klar: Wer über die größten individuellen Auszeichnungen dieses Jahres spricht, kommt an Harry Kane nicht vorbei. Harry ist ein Weltstar ohne Starallüren und einer der besten Stürmer des 21. Jahrhunderts“, sagte Bayerns Vorstandschef Christian Dreesen der „Sport Bild“. Präsident Herbert Hainer sagte: „Harry Kane steht für die Idee, dass
sportliche Größe ohne charakterliche Größe unvollständig ist. Er wäre ein
würdiger Weltfußballer.“

Die Preisverleihung findet am 26. Oktober erstmals in London statt. „Er hat sich den Ballon d'Or mehr als verdient. Wer den Fußball liebt, liebt Charaktere wie Harry Kane“, sagte Sportvorstand Max Eberl. „Harry Kane trifft wie ein Neuner, denkt wie ein Zehner und arbeitet wie ein Sechser.“

In der vergangenen Saison holte Kane mit dem deutschen Rekordmeister das Double aus Meisterschaft und DFB-Pokal, zudem wurde er erneut Bundesliga-Torschützenkönig und war mit 36 Liga-Treffern auch europaweit der beste Torjäger. In der Champions League verlor der FCB im Halbfinale gegen Paris Saint-Germain, bei der WM scheiterte Kane mit England in der Runde der letzten Vier am späteren Vizeweltmeister Argentinien.

Kane: „Habe getan, was ich tun konnte“

Kane selbst hatte sich zuletzt bei seiner Rückkehr ins Training des deutschen Fußball-Rekordmeisters dagegen zurückhaltender gezeigt. „Der Ballon d'Or liegt nicht in meiner Hand. Ich habe getan, was ich tun konnte, was die Leistungen angeht“, sagte der Angreifer. Alles Weitere hänge jetzt von den Entscheidungen anderer ab.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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