Ab Freitagfrüh
Warnstreikhöhepunkt: IG Metall Landshut erwartet über 7.000 Teilnehmer

Julian Stratenschulte/dpa
Die IG Metall Landshut erwartet am Freitag den Höhepunkt des Warnstreiks in dieser Woche. (Symbolbild)

Die Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie sollen nach den Plänen der IG Metall Landshut am Freitag ihren bisherigen Höhepunkt in der Region erreichen. Die Gewerkschaft ruft Beschäftigte in zehn Betrieben und Standorten zu rund 30 Warnstreikaktionen auf. Insgesamt sind mehr als 7.000 Beschäftigte zum Warnstreik aufgerufen, heißt es in einer Mitteilung.
Betroffen sind demnach unter anderem die gesamte Werksgruppe von BMW in Dingolfing, Mann+Hummel in Marklkofen, die Kontraktlogistik mit Kühne + Nagel, Fiege und Rudolph sowie Jungheinrich in Moosburg und Degernpoint. Beteiligen sollen sich auch Beschäftigte von Rohde & Schwarz, Rodenstock, Linhardt und Bartec Benkeder in Teisnach sowie Strama-MPS in Straubing. Die Warnstreiks erstrecken sich über unterschiedliche Schichten und beginnen teilweise bereits am frühen Freitagmorgen.
„Am Freitag setzen wir ein starkes Signal aus der gesamten Region. Mehr als 7.000 Beschäftigte sind aufgerufen, früher Schluss zu machen und gemeinsam Druck auf die Arbeitgeber zu machen. Die Botschaft ist klar: Wer am Verhandlungstisch keine ernsthafte Bewegung zeigt, bekommt die Antwort aus den Betrieben“, sagt Benjamin Freund, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Landshut.
Ein besonderer Schwerpunkt des Warnstreiktages soll auf dem BMW-Werk in Dingolfing liegen. Dort wird der IG Metall zufolge die gesamte Werksgruppe in den Warnstreik einbezogen. Die Beschäftigten der Spätschicht sollen ihre Arbeit bereits um 19.30 Uhr und damit zweieinhalb Stunden früher als regulär beenden.











