Kurs-Korrektur
„Deutlicher Rückgang“: BMW schraubt Jahresprognose für 2026 nach unten

Sven Hoppe/dpa
BMW hat in einer Gewinnwarnung seine Ergebnisprognose für dieses Jahr nach unten geschraubt. (Symbolbild)

Der Münchner Autobauer BMW korrigiert seine Jahresprognose für 2026 nach unten. Das erklärt das Unternehmen per Pressemitteilung.
Als einen der Hauptgründe nennt der Vorstand der BMW AG die „negative Entwicklung im chinesischen Automobilmarkt“ - insbesondere bei nicht elektrifizierten Autos. Dies führe zu seiner „intensiveren Wettbewerbssituation“. Des Weiteren nennt BMW die anhaltenden Auswirkungen des Nahost-Konflikts als Auslöser. Konkret spricht das Unternehmen von den „unverändert hohen Energiepreisen“ und der „aus dem Konflikt resultierenden Unsicherheit“ bei Verbrauchern. Daraus resultiert die Prognose, dass die Automobil-Auslieferungen im Vergleich zum Vorjahr leicht zurückgehen werden. Bisher war BMW von einem stabilen Niveau ausgegangen. Außerdem korrigierte der Autobauer seine Prognose für die Ebit-Marge im Automobil-Segment von vier bis sechs auf ein bis drei Prozent. Beim Konzernergebnis vor Steuern wird ein „deutlicher Rückgang“ erwartet, zuvor ging man von einem moderaten aus. Konkrete Zahlen nannte BMW dabei nicht.








