Ziviler Widerstand

Vereint gegen das Trump-Regime

Der gewaltlose Widerstand gegen die Regierung des US-Präsidenten Donald Trump verbindet in den USA Millionen Menschen, manche haben den Präsidenten gewählt. Wofür die Protestierenden kämpfen und was sie fürchten.

„Hört auf, unsere Nachbarn verschwinden zu lassen“: Demonstranten protestieren in den USA (hier am 11. Januar in New York City) gegen die Brutalität der US-Immigrationsbehörde ICE.

„Hört auf, unsere Nachbarn verschwinden zu lassen“: Demonstranten protestieren in den USA (hier am 11. Januar in New York City) gegen die Brutalität der US-Immigrationsbehörde ICE.

Lisa hat Angst, dennoch findet sie klare Worte: „Das ist keine Bananenrepublik, das ist absoluter Faschismus.“ Sie spricht über die Regierung ihrer Heimat, der USA – der ältesten bestehenden Demokratie der Welt.

Doch diese Demokratie ist beschädigt worden, seitdem Donald Trump im November 2024 zum zweiten Mal zum Präsident gewählt wurde und sich über die Gewaltenteilung, die „checks and balances“, hinwegsetzte. Seitdem protestieren Millionen Menschen in dem Land, das eigentlich Grund zum Feiern hätte: Die US-Verfassung wird 250 Jahre alt. Zum Feiern ist den meisten jedoch nicht zumute.

Lisa lebt mit ihrem Mann und ihrer 83-jährigen Mutter in Florida. Facebook meidet sie und auch sonst postet sie nichts auf sozialen Medien. „Ich möchte auch nichts posten, was den Job meines Mannes gefährden würde“, sagt sie. Sie erinnert daran, dass Leuten gekündigt wurde, weil sie nach der Ermordung des ultrarechten Aktivisten Charlie Kirk auf Facebook Kritik an ihm äußerten. „All das gibt dir das Gefühl, ziemlich isoliert zu sein“, sagt Lisa. „Ich bin ein kleiner blauer Punkt in einem großen roten Bundesstaat.“ Man muss heutzutage vorsichtig sein, wenn man mit einer liberalen Einstellung in einem von Republikanern regierten Bundesstaat lebt.

In einem „roten“ Bundesstaat wie Florida ist der Großteil der Wähler konservativ und hat im November 2024 Trump wiedergewählt. Auch Nachbarn von Lisa haben die aktuelle Regierung gewählt, bei einem steht vor dem Haus noch ein Trump-Schild. „Ich habe auch Nachbarn, die sich fürchten – sie sind aus Kuba“, erzählt Lisa. „Sie haben Angst um ihre Familien.“ Vor ihrem eigenen Haus hat Lisas Mutter ein anderes Schild aufgestellt: „Migranten machen Amerika großartig.“

Eigentlich muss Lisa nichts befürchten. Sie ist weiß, lebt in einem Wohnviertel der gehobenen Mittelschicht. Hier gibt es keine Übergriffe der mittlerweile berüchtigten Einwanderungsbehörde ICE. Doch Sorgen macht sie sich dennoch.

Als sie jung war, zog Lisa nach Deutschland. „Ich heiratete und bekam zwei Kinder – und Heimweh.“ Sie kehrte zurück nach Florida. Ihre erwachsenen Kinder leben inzwischen in München. Nun haben ihr Sohn und seine Frau ihren Besuch angekündigt. Eigentlich ein Grund zur Freude. Doch Lisa ist beunruhigt: „Sie wollen auch nach New Orleans fahren – und dort ist ICE“, sagt sie. „Wegen meinem Sohn mache ich mir nicht so viele Gedanken, er hat einen amerikanischen Pass. Aber meine Schwiegertochter ist aus Estland. Ich habe Angst, dass etwas passieren könnte.“ Lisa weiß, dass es noch gefährlicher wäre, wenn sie dunkle Haut hätten. „Ich muss sagen, ich schäme mich dafür, darüber als Amerikanerin reden zu müssen.“

Sie sei schon immer kritisch gewesen, sagt sie, was ihre Heimat betraf, vor allem nach ihrer Rückkehr aus Deutschland. Damals fiel ihr die amerikanische Klassengesellschaft besonders auf: „Ich habe immer diesen Unterton aus Rassismus und Kapitalismus gesehen.“ Aber was in den vergangenen zehn Jahren allmählich normal wurde, was gesagt und getan werden durfte, das sei ein Schock gewesen. Trump sei nicht aus dem Nichts gekommen. „Ich glaube, das hat sich schon lange angekündigt – ich dachte nur nicht, dass es ohne Widerstand passieren würde.“

„In Florida dürfen dich Autofahrer überfahren“

Seit Elon Musk im Februar 2026 begann, mit der von Trump eingeführten „Regierungseffizienz“-Abteilung DOGE widerrechtlich Beamte und Angestellte zu entlassen und Budgets zu streichen, die vom Kongress genehmigt worden waren, nimmt Lisa wie Millionen anderer Amerikaner an friedlichen Demonstrationen teil. Sie rief auch ihre Abgeordneten an – doch erreichte immer nur die Mailbox. „Die erste Demo war größer, als ich erwartet hatte – und das gab mir Hoffnung“, erzählt sie.

Inzwischen trifft sie immer dieselben 50 Leute bei den Demonstrationen. Aus ihrer Nachbarschaft ist niemand dabei, aber das erwartet sie auch nicht. Angegriffen wurde sie noch nicht, nur angeschrien. Aber man müsse aufpassen, nicht auf die Straße zu treten, sagt sie: „In Florida dürfen dich Autofahrer überfahren, wenn du auf der Straße demonstrierst.“ Das „Anti-Protest-Gesetz“ HB 1 wurde nach der Ermordung von George Floyd im Zuge der „Black-Lives-Matter“-Proteste verabschiedet. Dadurch wird Autofahrern eine gewisse Immunität gewährt, wenn sie Demonstranten auf der Straße verletzen. Kritiker des Gesetzes sehen darin eine Gefährdung der verfassungsgemäßen Meinungs- und Versammlungsfreiheit.

Lisas größte Sorge ist, dass die Wahlen manipuliert werden könnten. Da sich die Stimmung im Land zunehmend gegen die Republikaner richtet, hat der amerikanische Präsident angedroht, für die im November stattfindenden Midterms (die Halbzeit-Wahlen) das Wahlrecht zu ändern. Unter anderem will er die Briefwahl abschaffen und weitere Hürden einführen, die vor allem Frauen beträfen, die durch ihre Heirat den Namen ihres Mannes angenommen haben. „Bevor Trump erneut gewählt wurde, wusste ich, dass diese Präsidentenwahl die letzte freie und faire Wahl sein würde“, sagt Lisa. „Und jetzt sehe ich, wie die Schritte dazu unternommen werden – wenn er zum Beispiel damit droht, ICE vor Wahllokalen zu postieren oder die Wahlen auf Bundesebene zu übernehmen. Das ist nicht demokratisch.“ Wenn keine freien Wahlen mehr stattfänden, was dann? „Dann weiß ich nicht, wie das ohne Bürgerkrieg weitergehen könnte.“

Viel Hoffnung, dass die Proteste erfolgreich sind, hat Lisa nicht. Aufgeben wäre einfacher, aber das kann sie nicht: „Das ist nicht, wer ich bin“. Sie wird weiter auf die Straße gehen, sich einsetzen für die Demokratie, für eine gerechte Gesellschaft, in der Menschlichkeit zählt: „Wenn du etwas verändern willst, musst du Teil dieser Veränderung sein“, davon ist sie überzeugt.

50501: Die „Hydra“ des gewaltlosen Widerstands

Am anderen Ende der USA, in Kalifornien, kämpft Hunter Dunn für dasselbe Ziel. Der 23-Jährige ist Pressekoordinator der landesweiten Widerstandsgruppierung 50501. Die Graswurzelbewegung entstand nach der Wiederwahl Trumps: „Millionen Menschen waren verzweifelt, weil sie wussten, wie gefährlich das für sie war“, sagt Hunter. „Das waren etwa Familien von Einwanderern oder Leute aus der LGBTQ+-Community.“ Was sie erwartete, kündigte das Manifest „Project 2025“ an: „Trump sagte zwar im Wahlkampf, dass er Project 2025 nicht kenne, aber wir wussten, dass das eine Lüge war.“

„Bei uns sind Menschen aller politischen Richtungen“, sagt der Politikwissenschaftler Hunter Dunn, der Pressekoordinator der Widerstandsbewegung 50501 ist. 

„Bei uns sind Menschen aller politischen Richtungen“, sagt der Politikwissenschaftler Hunter Dunn, der Pressekoordinator der Widerstandsbewegung 50501 ist. 

„Project 2025“ ist ein detaillierter Plan der nationalistisch-rechten Denkfabrik „Heritage Foundation“ für die Umgestaltung der US-Regierung. Ziel ist, dem Präsidenten mehr Macht zu geben, um rechtsgerichtete und rechtsextreme Politik durchzusetzen. Ein Plan, der der Verfassung der USA widerspricht: Denn die Gründerväter errichteten vor 250 Jahren die US-Demokratie bewusst auf den sogenannten „checks and balances“: Dadurch liegt die Macht nicht in der Hand eines Einzelnen, sondern wird in Exekutive (Präsident), Legislative (Kongress) und Judikative (Oberster Gerichtshof) aufgeteilt. So sollte die junge Nation vor Tyrannei geschützt werden.

Trump setzte sich von Beginn an über den Kongress hinweg und erließ schon kurz nach Amtsantritt Dutzende Dekrete. „Bis Juni waren bereits 42 Prozent von Project 2025 fertiggestellt“, sagt Hunter. Online kann man auf dem „Project 2025 Tracker“ detailliert sehen, in welchen Bereichen die Pläne der „Heritage Foundation“ zu wieviel Prozent umgesetzt wurden.

„Die Menschen haben von ihren politischen Anführern wirksamen Widerstand erwartet – doch es passierte nichts“, erinnert sich Hunter. „Und so mussten normale Leute einspringen.“ Auf sozialen Medien gründeten Aktivisten ein dezentrales Netzwerk zur gegenseitigen Unterstützung. Aus dem Plan, in 50 Bundesstaaten 50 Proteste an einem Tag stattfinden zu lassen, entstand der Name der Bewegung: 50501.

Die ersten Proteste fanden landesweit am 5. Februar 2025 in Kooperation mit anderen Gruppen statt, weitere folgten. „Hands Off“ am 5. April war einer der größten Proteste gegen Trump bereits mit Millionen Teilnehmern. Am 14. Juni, Trumps 79. Geburtstag, gingen bei den „No Kings“-Protesten fünf Millionen Menschen auf die Straße. Am 18. Oktober nahmen rund sieben Millionen Demonstranten an den Protesten teil, die an rund 2.700 Orten stattfanden. Ein Rekord: Noch nie hatten in den USA an einem einzigen Tag so viele Menschen demonstriert.

Die Bewegung wird dezentral organisiert. Ein Vorteil ist die Fähigkeit, jeden zu ersetzen, der kurzfristig ausfällt: „Das ist ein Modell – und ich sage das mit Liebe und Respekt – wie Hydra“, beschreibt es Hunter. „Wenn einer von uns ausgeschaltet wird, zurücktreten muss, einen medizinischen Notfall hat oder festgenommen wird, dann nehmen zehn andere diesen Platz ein.“

Eine der lokalen Widerstandsgruppen: Die „Froschbrigade“ von Portland wurde berühmt, als sie ICE-Beamten in Kostümen gegenübertrat, um zu beweisen, dass der Widerstand gewaltfrei ist. Im Februar verteilten die Demonstranten Ausgaben der US-Verfassung an Mitglieder des Senats von Portland (Bild).

Eine der lokalen Widerstandsgruppen: Die „Froschbrigade“ von Portland wurde berühmt, als sie ICE-Beamten in Kostümen gegenübertrat, um zu beweisen, dass der Widerstand gewaltfrei ist. Im Februar verteilten die Demonstranten Ausgaben der US-Verfassung an Mitglieder des Senats von Portland (Bild).

Auch wenn 50501 auf friedliche Proteste setzt: Mit der Gewalt der Gegenseite muss man rechnen, weiß der Pressekoordinator der Widerstandsbewegung: Mindestens dreimal bekam er selbst Tränengas ab, einmal wurde er von einem Heimatschutz-Beamten angegriffen: „Nichts allzu Schlimmes“, winkt Hunter ab. Durch sein „Sicherheitsprofil“ als weißer Mann sei er mehr geschützt als andere: „Wenn ich gefährdet bin, dann ausschließlich wegen meiner politischen Ansichten und dem, was ich tue – während andere Menschen Gefahr laufen, wegen ihrer Identität angegriffen zu werden.“ Er erzählt, wie er in Los Angeles von „Spannungen“ durch ICE bei einem Protest erfuhr, der in der Innenstadt stattfand, und wie er mit einigen „Gringos“ – er meint damit weiße Menschen – loszog, um zu filmen. Wichtig ist ihm, dass sich niemand in Gefahr begibt. „Ich möchte, dass jeder über sein eigenes Sicherheitsprofil nachdenkt – wenn es für dich nicht sicher ist, tu es bitte nicht. Wenn du denkst, es ist das Risiko wert: Wir brauchen Leute, die die Polizei filmen und friedlich deeskalieren, denn wenn wir nichts tun, werden die Schwächsten unter uns ausgenutzt.“ Aktuell sind rund 68.000 Menschen in ICE-Haft, darunter auch Kinder. Nach TRAC-Datenlage Anfang Februar 2026 hatten mehr als 73 Prozent keinerlei Vorstrafen; bei denjenigen, die Vorstrafen hatten, handelte es sich überwiegend um Bagatelldelikte.

Dass die Gefahr, die von ICE ausgeht, auch für weiße Männer real ist, wurde spätestens klar, als im Januar 2026 in Minneapolis der Krankenpfleger Alex Pretti bei einem Protest auf offener Straße von ICE-Beamten erschossen wurde, nachdem er sich schützend vor eine Frau gestellt hatte. Tage zuvor war die Amerikanerin Renee Good ebenfalls von einem ICE-Beamten erschossen worden. Es wurde bekannt, dass ICE auch kleine Kinder – wie den fünfjährigen Liam Ramos – einsperrte. Die Eskalation der Gewalt war ein Weckruf für viele. Es kam zu landesweiten Protesten und einem Generalstreik in Minnesota: „So etwas gab es in Amerika schon länger nicht mehr“, sagt Hunter.

Frühere Gegner, die jetzt gemeinsam protestieren

Die Widerstandsbewegung ist dadurch weiter gewachsen – und sie ist keineswegs homogen: „Bei uns sind Menschen aller politischer Richtungen, jeden Alters, jeder Religion, Klasse und ethnischer Herkunft“, beschreibt Hunter die Zusammensetzung von 50501. Er erzählt, wie er den Trump-Kritiker Joe Walsh, einen ehemaligen Kongressabgeordneten der libertären Tea-Party-Bewegung, als Redner für den „No Kings“-Protest in Charleston gewonnen hat. „Er ist immer noch rechts, aber er ist für die Demokratie, für die Freiheit und dafür, dass Menschen ein Leben führen, ohne von ICE verfolgt zu werden“, sagt Hunter und spricht von der „antifaschistischen Koalition“, für die er ein weitere Beispiel parat hat: Auf dem ersten „No Kings“-Marsch in Los Angeles sah er einen Mann mit einer „Gadsden“-Flagge. Die historische Flagge zeigt eine bedrohlich aufgerichtete Klapperschlange und die Warnung: „Don’t tread on me“ („Tritt nicht auf mich“). Sie dient heutzutage als Symbol für rechtsgerichtete Positionen wie Waffenrechte und die Einschränkung staatlicher Einmischung. „Und neben ihm war ein Typ, der so ein sozialistisches Shirt trug“, fährt Hunter fort. „Und weißt du was? Sie stritten nicht, sie kämpften nicht. Sie halfen gemeinsam, den Marsch zu organisieren, sich gegenseitig und alle anderen zu schützen. Sie arbeiteten zusammen. So groß ist die Koalition.“

„Wir sind in einem Krieg der Gedanken und Ideen“

Man kann nicht umhin, wenigstens einen Hauch von Hoffnung zu schöpfen für die Zukunft, wenn man dem Aktivisten zuhört, der sich seit seiner Highschool-Zeit politisch engagiert und trotz aller Schwierigkeiten zuversichtich klingt: „Wir sind vereint in einer kollektiven Bewegung, die versucht, das Leben aller Menschen in diesem Land zu verbessern.“ Hunter spricht von notwendigen Reformen, um etwa den Mangel an sozialer Gerechtigkeit zu beheben.

Das erste Ziel sei daher, Trump aus dem Präsidentenamt zu entfernen. An eine erfolgreiche Amtsenthebung glaubt Hunter nicht: „Man braucht eine Zweidrittelmehrheit im Senat, da sind wir noch lange nicht.“ Es sei einfacher, einen Keil zwischen die Leute in Trumps Umfeld zu treiben und dafür zu sorgen, dass einer nach dem anderen gefeuert werde. Dabei müsse man nur die Zerstrittenheit der rechten Gruppen untereinander nutzen, meint der Aktivist.

Das erlebte Hunter auch in einer öffentlichen Debatte mit dem konservativen amerikanischen Unternehmer Patrick Bet-David, wo der Aktivist mit anderen Diskussionsteilnehmern ins Gespräch kam: „Es waren aber nicht nur Leute vom linken Flügel, die zu mir Kontakt aufnahmen, sondern auch von der rechten und ganz rechten Seite, denn einige davon hassten ihn (Patrick Bet-David, Anm. d. Red.). Und so drückten sie mir, dem Anti-Faschisten, für die Debatte gegen ihren anderen Faschisten die Daumen. Ich war sehr verwirrt“, erzählt Hunter und lacht.

Die Bandbreite der politischen Rechten in den USA reicht von rechtsextremen Ideologen wie Stephen Miller über Techno-Libertäre wie Elon Musk bis zu christlichen Nationalisten bzw. Post-Liberalen wie den US-Vizepräsidenten J.D. Vance oder den Außenminister Marco Rubio. „All diese Fraktionen sind sich ideologisch uneinig“, erklärt Hunter. „Das kann man nutzen.“

Um die Midterms im November macht sich der Aktivist und Politikwissenschaftler derzeit keine Sorgen. Was allerdings kommt, wenn Trump irgendwann nicht mehr an der Macht ist, diese Frage beschäftigt Hunter: „Werden wir stark genug sein, um die notwendigen Reformen vorzunehmen, damit nicht in zehn Jahren wieder Faschisten an die Macht kommen, die jünger und klüger sind?“

Man müsse den Schwung nutzen, den die Bewegung jetzt habe. Natürlich mit friedlichen Methoden: „Wir sind in einem Krieg, aber nicht von Fleisch und Blut, sondern in einem Krieg der Gedanken und Ideen. Man gewinnt das friedlich“, ist der gläubige Christ überzeugt, der sich unter anderem von Leo Tolstois Buch „Das Himmelreich in euch“ inspirieren lässt.

Die Lage nach Redaktionsschluss: In Minnesota wurden rund 3.000 der 4.000 ICE-Beamten abgezogen. Kristi Noem, die umstrittene Heimatschutz-Ministerin, muss ihren Posten zum 31. März räumen (und hat einen neuen erhalten). Ausruhen kann sich der US-Widerstand auf diesen Erfolgen jedoch nicht, denn Trump hält die Welt mit dem Militärangriff gegen Iran, der vom Großteil der Amerikaner abgelehnt wird, weiter in Atem. Die Bewegung 50501 verurteilt den Irankrieg auf ihrer Website www.fiftyfifty.one und unterstützt die Organisation von Protesten gegen den Krieg.

Der Artikel erschien am 14. März 2026 im „Magazin zum Wochenende“.

Folgen Sie Themen dieses Artikels:

Alle Artikel zu gefolgten Themen und Autoren finden Sie bei mein Idowa

Keine Kommentare


Neueste zuerst Älteste zuerst Beliebteste zuerst
alle Leser-Kommentare anzeigen
Leser-Kommentare ausblenden

Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.

merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.