Tennis

Schwaches Debüt als Nummer 1: Zverev scheitert früh in Paris

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Alexander Zverev muss sich im Duell mit Lorenzo Musetti strecken.

Alexander Zverev muss sich im Duell mit Lorenzo Musetti strecken.

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Von dpa

Alexander Zverev hat sein erstes Match als offizielle Nummer 1 der Tennis-Welt verloren. Der 29-Jährige musste sich in der zweiten Runde des Masters von Paris dem Italiener Lorenzo Musetti mit 6:7 (5:7), 2:6 geschlagen geben.

Gegen den Italiener hat Zverev nun vier der letzten fünf Duelle verloren. Musetti ist erst der fünfte männliche Profi der Tennis-Geschichte, der einen Gegner in dessen erstem Match als Weltranglistenerster bezwingen konnte. Er sei ein bisschen „geschockt“, welches Niveau er als Gegenspieler von Zverev an den Tag legen konnte, sagte der Weltranglisten-24. Musetti hinterher: „Es ist unglaublich.“

Zverev verspielt Führung im Tiebreak

Zverev hatte am Montag auch offiziell den seit Monaten verletzten Italiener Jannik Sinner als Nummer 1 abgelöst. Die Wachablösung stand aber schon vorher fest, da Sinner aufgrund von Kniebeschwerden seine Saison vorzeitig beenden musste.

Ein unangenehmer Gegner für Alexander Zverev: der Italiener Lorenzo Musetti.

Ein unangenehmer Gegner für Alexander Zverev: der Italiener Lorenzo Musetti.

In einem ausgeglichenen ersten Satz musste die Entscheidung im Tiebreak her. Zverev führte bereits mit 5:2, doch dann erhöhte sein Gegner das Risiko und wurde dafür belohnt. Musetti wählte als taktische Variante oft den Rückhand-Slice, wodurch Zverev mit seinen Schlägen nicht die gewohnte Power erzeugen konnte.

Im zweiten Satz verlor der Hamburger früh sein Aufschlagspiel zum 1:2. Danach fehlte es ihm ganz offensichtlich an Energie, nochmal zurückzuschlagen. Zverev ließ häufiger die Schultern hängen, ein innerliches Aufbäumen war nicht zu erkennen. Musetti nutzte die Schwächephase des Deutschen gnadenlos aus.

Zwei Ziele bleiben: ATP Finals und Davis Cup

Nach dem frühen Aus hat Vielspieler Zverev nun mehr Zeit, für die ATP Finals vom 15. bis 22. November zu regenerieren. Unmittelbar danach tritt er noch bei der Davis-Cup-Endrunde in Bologna an. Das deutsche Team trifft zunächst am 26. November auf Großbritannien. Im Halbfinale würde zwei Tage später der Sieger des Duells zwischen Spanien und Österreich warten.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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