Schuss an Haustür

KI-generierter Täter: Polizei warnt vor Dingolfinger Fakebild

Artikel vorlesen
Die Collage zeigt das Fake-Bild, wie es derzeit auf Facebook kursiert. 

Die Collage zeigt das Fake-Bild, wie es derzeit auf Facebook kursiert. 

Redaktion
Von Redaktion idowa

Nach dem tödlichen Schuss auf einen 43-Jährigen in Dingolfing in der vergangenen Woche kursiert in den sozialen Netzwerken ein Bild, das einen vermeintlichen Tatverdächtigen sowie dessen Fluchtfahrzeug darstellen soll. 

Das Polizeipräsidium Niederbayern und die Staatsanwaltschaft Landshut haben am Dienstag in  einer Mitteilung darauf hingewiesen, dass das Bild der gezeigten Person und des Fahrzeugs offenbar mit KI generiert worden ist und nicht mit der Tat in Verbindung steht.

Die Polizei appelliert, Aufrufe und Meldungen, die nicht von offizieller Seite stammen, nicht zu teilen oder zu verbreiten.

Die Ermittlungen nach dem Täter und dem Fluchtfahrzeug laufen indessen weiterhin auf Hochtouren.

Am Montag der vergangenen Woche war der Mann von einem bislang Unbekannten an der Haustür erschossen worden. Der Tatverdächtige ist laut Polizei vermutlich in einem schwarzen BMW mit getönten Scheiben auf der Flucht. 

Die Suche nach dem Unbekannten, der in der vergangenen Woche einen 43-Jährigen in Dingolfing erschossen haben soll, blieb bislang erfolglos.

Die Suche nach dem Unbekannten, der in der vergangenen Woche einen 43-Jährigen in Dingolfing erschossen haben soll, blieb bislang erfolglos.

Informationen zu Motiv und Tathergang liegen nach Angaben der Polizei noch nicht vor. Unklar sei auch, ob sich Täter und Opfer kannten. Es soll ein Gespräch an der Tür gegeben haben, sagte eine Polizeisprecherin. Details hierzu gab es nicht. Ebenso ist nicht bekannt, ob in dem Fluchtfahrzeug weitere Personen saßen oder ob der Angreifer alleine unterwegs war.

In Tatortnähe ist ein Kennzeichen aus dem Hochtaunuskreis gefunden worden. Ob der Kennzeichendiebstahl mit dem Tötungsdelikt in Dingolfing zusammenhängt, ist nach Angaben der Polizei Gegenstand der weiteren Ermittlungen.

Im Zuge der Ermittlungen gründete die Kriminalpolizeiinspektion Landshut eine Sonderkommission (Soko), die inzwischen auf 50 Ermittler verstärkt worden ist. 

Autoren des Artikels folgen

Themen des Artikels folgen

Alle Artikel zu gefolgten Themen und Autoren finden Sie bei mein idowa

Finden, was Sie suchen: Sie können sich Artikel von idowa in der Google-Suche nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr Informationen zur kostenlosen Google-Funktion finden Sie auf unserer Infoseite.

Keine Kommentare


Neueste zuerst Älteste zuerst Beliebteste zuerst
alle Leser-Kommentare anzeigen
Leser-Kommentare ausblenden

Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.