Schockanruf
Senior aus Bogen fällt nicht auf Telefonbetrüger herein

Carsten Rehde/dpa
Der Bogener ging nur zum Schein auf die Forderung des Anrufers ein und verständigte die Polizei. (Symbolbild)

Nicht auf einen sogenannten „Schockanruf“ hereingefallen ist am Montag ein 68-jähriger Bogener. Betrüger hätten bei diesem die übliche Masche angewandt, teilt die Polizei mit. Demnach habe sich ein Anrufer dem Mann gegenüber als Arzt ausgegeben und erklärt, dessen Sohn sei schwer erkrankt. Dann sei der Senior zu einer Zahlung von Arztkosten in Höhe von 150.000 Schweizer Franken aufgefordert worden. Weil der Bogener den Betrug erkannte, ging er nur zum Schein auf die Forderung ein und verständigte sofort die Polizei. Als es danach zu einem erneuten Anruf und einer erneuten Geldforderung kam, seien die Betrüger misstrauisch geworden, hätten das Telefonat beendet und sich nicht mehr gemeldet.
Die Polizei weist vor diesem Hintergrund darauf hin, dass weder sie selbst, noch Justiz oder Ärzte telefonisch zu Zahlungen aufforderten. „Seien Sie misstrauisch und übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte Personen“, heißt es in der Pressemeldung, in der über den vereitelten Schockanruf in Bogen informiert wird.











