Turnier in London

Darts-WM: Kenianer verrechnet sich und siegt sensationell

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Spielte erstmals bei der WM: David Munyua.

Spielte erstmals bei der WM: David Munyua.

Von dpa

Deutschlands bester Darts-Profi Martin Schindler hat bei der WM einen souveränen Auftaktsieg geholt. Der 29-Jährige gewann gegen den englischen Außenseiter Stephen Burton im Alexandra Palace 3:1 und besserte damit seine bislang nicht sonderlich gute WM-Bilanz auf. Schindler verlor nur im zweiten Satz etwas die Kontrolle, als er nach dem 3:1 im ersten Satz 0:3 verlor. Die Sätze drei und vier entschied er dann klar 3:0 für sich und zog in die nächste Runde ein.

Bei seinen drei ersten Turnieren schied er jeweils in Runde eins aus. 2023 und 2024 gewann er jeweils ein Spiel, bevor er 2025 wieder seine Auftaktpartie verlor. Schindler ist in London an Position 13 gesetzt damit so aussichtsreich wie nie zuvor in die WM gestartet. In der zweiten Runde trifft Schindler auf den Sieger des Duells zwischen Keane Barry und Tim Pusey.

Vor Schindlers Auftakt hatten unter anderem Debütant Arno Merk, der ehemalige WM-Halbfinalist Gabriel Clemens und Ricardo Pietreczko für deutsche Siege in London gesorgt.

Verlor trotz 2:0-Führung: Favorit Mike De Decker.

Verlor trotz 2:0-Führung: Favorit Mike De Decker.

Im Alexandra Palace entwickelte sich der Debütant mehr und mehr zum Publikumsliebling. Munyua, Spitzname „Why not“ (Warum nicht), kämpfte sich nach Rückstand eindrucksvoll zurück und trotzte auch einer Wespe, die sich während der Partie auf sein Gesicht gesetzt hatte. „Weltklasse. Was eine Nachmittagssession, geil“, sagte der deutsche Profi Florian Hempel am DAZN-Mikro zu der Partie.

Die Fans in London stimmten in Anlehnung an Englands Rekord-Weltmeister Phil Taylor das „David-Munyua-Wonderland“ an. Mit diesem Song hatten die Anhänger jahrelang den 16-maligen Weltmeister gefeiert. Am Donnerstag wurde Munyua besungen. Sein Gegner De Decker kassierte während des Spiels Buhrufe. Jeder seiner Fehlwürfe wurde bejubelt. Bevor Munyua von der Bühne ging, sagte er abschließend: „Why not?“

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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