Olympische Winterspiele
Dämpfer zum Start: Eishockey-Frauen verlieren gegen Schweden

Petr David Josek/Pool AP/AP/dpa
Deutschland verliert das Auftaktspiel beim olympischen Eishockeyturnier der Frauen.
Dämpfer für die deutschen Eishockey-Frauen noch vor dem offiziellen Olympia-Start: Am Tag vor der Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele hat das Team von Bundestrainer Jeff MacLeod ihr erstes Vorrundenspiel in Mailand mit 1:4 (1:1, 0:2, 0:1) gegen Schweden verloren.
Die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) war zwar durch Katarina Jobst-Smith (9. Minute) von den Vancouver Goldeneyes aus der nordamerikanischen Profiliga PWHL in Führung gegangen, verlor im Mittelabschnitt vor allem in Unterzahlsituationen aber etwas den Faden. Lina Ljungblom (12./28.), Mira Jungaker (40.) und Thea Johansson (52.) drehten für die Schwedinnen die Partie vor rund 2000 Zuschauern in der provisorisch errichteten Eishalle auf dem Mailänder Messegelände.
Die DEB-Frauen sind erstmals seit 2014 wieder bei Olympia dabei. Im Team befinden sich ausschließlich Olympia-Debütantinnen. Auch wenn Bundestrainer MacLeod vor dem Turnier insgeheim auf das Halbfinale geschielt hatte, dürfte höchstens die Viertelfinal-Teilnahme realistisch sein. Mehr dürfte nach der Auftaktniederlage kaum mehr möglich sein. Selbst wenn es Deutschland in der Vorrundengruppe B unter die ersten Drei schafft, droht dort nun ein Duell mit den Gold-Favoritinnen aus Kanada oder den USA.
In der Vorrunde muss Deutschland noch gegen Japan (Samstag), Frankreich (Montag) und Italien (Dienstag) ran. Die Spielerinnen wollen die olympische Bühne vor allem dafür nutzen, mehr Aufmerksamkeit zu bekommen. Die Spiele der heimischen Liga mit nur vier deutschen und einem ungarischen Team finden nahezu unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.
Im Vorfeld der Winterspiele sorgte Franziska Feldmeier mit einem Foto-Shooting für den „Playboy“ für Aufsehen. „Es war ihre Entscheidung, das zu machen, und die Fotos sind auch sehr schön anzuschauen. Natürlich wird in der Mannschaft darüber gesprochen. Jede kann sich zeigen, wie sie möchte, und wir sind dankbar über jede Aufmerksamkeit“, sagte Kapitänin Daria Gleißner dazu.









