Fußball-Bundesliga

Medien: Krisentreffen in Frankfurt wegen Toppmöller

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Muss er bald gehen? Eintracht Frankfurts Cheftrainer Dino Toppmöller.

Muss er bald gehen? Eintracht Frankfurts Cheftrainer Dino Toppmöller.

Von dpa

Die Entscheidung über die Zukunft von Eintracht Frankfurts Trainer Dino Toppmöller rückt offenbar näher. Unter anderem nach Informationen der „Bild“ und des „Kicker“ soll es ein Krisengespräch geben. Auch der Hessische Rundfunk berichtete darüber. Laut „Kicker“ will sich Sportvorstand Markus Krösche mit dem Hauptausschuss des Aufsichtsrats zu einer Telekonferenz zusammenschließen.

Nach dem glücklichen Last-Minute-3:3 der Frankfurter zum Rückrunden-Auftakt der Fußball-Bundesliga bei Werder Bremen vermied Krösche ein klares Bekenntnis zu Toppmöller.

Der Frage, ob es mit Toppmöller weitergehe, wich Krösche aus. „Wir besprechen das jetzt. Wir müssen die Themen angehen und müssen sehen, dass wir solche Leistungen nie wieder zeigen“, sagte er stattdessen.

Toppmöller war sich seiner Situation bewusst. Von einem Wendepunkt für ihn wollte der Coach nicht sprechen. „Das Gefühl habe ich nicht“, sagte er. „Am Ende geht es nicht darum, was ich für ein Gefühl habe. Ich glaube, dass wir alle nicht zufrieden sind.“

Toppmöller steht schon seit längerem in der Kritik. Vor allem die Defensiv-Probleme bekommt er nicht in den Griff. In 18 Ligaspielen hat seine Mannschaft schon 39 Gegentore hinnehmen müssen. Allein den ersten drei Punktspielen des Jahres kassierten die Frankfurter neun Gegentore. Und mit nur einem Sieg aus den vergangenen sieben Spielen drohen die Hessen zudem die Europapokal-Plätze aus den Augen zu verlieren.

Schon am Mittwoch (18.45 Uhr/DAZN) sind die Frankfurter im Spiel bei Karabach Agdam in Aserbaidschan gefordert, das frühe Aus in der Champions League zu verhindern.

Ob Toppmöller dann noch einmal auf der Bank sitzt, ist offen. „Wir haben jetzt seit 17, 18 Partien immer wieder die gleichen Themen, die uns begleiten“, sagte Krösche in Bremen deutlich. „Wir kriegen unfassbar einfache Gegentore. Wir sind im Ballbesitz viel zu hektisch und haben keine Struktur. So können wir nicht weitermachen.“ Jedes Mal stünden sie da und sagten, es seien zu einfache Fehler, zu viele Gegentore. „Und trotzdem verändert sich nichts.“

Die instabile Abwehr sei „ein leidiges Thema, und auch leider diese Muster, die sich wiederholen“, gestand Toppmöller. „Und natürlich bin ich da in allererster Linie in der Verantwortung.“

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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