Turnier in London

Triumph und eine Million: Littler wieder Darts-Weltmeister

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Littler ist nach dem Titel überwältigt.

Littler ist nach dem Titel überwältigt.

Von dpa

Luke Littler hat den Darts-Thron in London eindrucksvoll verteidigt und ist im Alter von 18 Jahren zum zweiten Mal zum WM-Titel gestürmt. Der junge Engländer dominierte das Finale beim 7:1-Sieg gegen den chancenlosen Europameister Gian van Veen aus den Niederlanden und hat als erster Profi seit dem Schotten Gary Anderson vor zehn Jahren den WM-Titel erfolgreich verteidigt.

Neben dem erstmals ausgelobten Rekordpreisgeld von einer Million Pfund (rund 1,15 Millionen Euro) erhält Littler die über 20 Kilogramm schwere Sid-Waddell-Trophy, die er im Vorjahr noch als Minderjähriger bereits erobert hatte.

Littler spielte im Alexandra Palace ein herausragendes Turnier und wurde in den drei WM-Wochen nie richtig gefordert. Die Weltrangliste führt er nach dem erneuten Triumph auf der größten Darts-Bühne der Welt mit einem gigantischen Vorsprung von mehr als 1,5 Millionen Pfund an.

Party mit 18: Littler ist wieder Weltmeister.
Party mit 18: Littler ist wieder Weltmeister.
Party mit 18: Littler ist wieder Weltmeister.
Littler bejubelt einen Satzgewinn im Endspiel.
Littler bejubelt einen Satzgewinn im Endspiel.
Littler bejubelt einen Satzgewinn im Endspiel.
Littler ließ im Finale dem Niederländer van Veen keine Chance.
Littler ließ im Finale dem Niederländer van Veen keine Chance.
Littler ließ im Finale dem Niederländer van Veen keine Chance.
Blickt auf seine beste WM zurück: Van Veen.
Blickt auf seine beste WM zurück: Van Veen.
Blickt auf seine beste WM zurück: Van Veen.
Littler absolvierte mit 18 Jahren bereits sein drittes WM-Finale.
Littler absolvierte mit 18 Jahren bereits sein drittes WM-Finale.
Littler absolvierte mit 18 Jahren bereits sein drittes WM-Finale.

Die Zeremonie mit Konfettiregen genoss Littler in vollen Zügen. Immer wieder kämpfte der Pfeile-Dominator mit den Tränen. Zum gigantischen Preisgeld sagte er: „Das ändert das Leben, das ändert absolut das Leben.“ Der unterlegene Widersacher van Veen gestand ein: „Luke hat mir absolut keine Chance gelassen, er hat mich ständig unter Druck gesetzt. Er ist fantastisch, deshalb ist er die Nummer eins.“

Neben dem erstmals ausgelobten Rekordpreisgeld von einer Million Pfund (rund 1,15 Millionen Euro) erhielt Littler die über 20 Kilogramm schwere Sid-Waddell-Trophy, die er im Vorjahr noch als Minderjähriger bereits erobert hatte. Stolz reckte er diese während der Siegerehrung immer wieder nach oben.

Littler spielte im Alexandra Palace ein herausragendes Turnier und wurde in den drei WM-Wochen nie richtig gefordert. Die Weltrangliste führt er nach dem erneuten Triumph auf der größten Darts-Bühne der Welt mit einem gigantischen Vorsprung von mehr als 1,5 Millionen Pfund an.

Van Veen, der vor dieser WM noch nie ein Spiel im Ally Pally gewonnen hatte, kann trotzdem zufrieden auf sein Jahr und sein WM-Turnier blicken. Der 23-Jährige gewann nicht nur den EM-Titel, sondern löste mit seinem starken Lauf in London auch Landsmann Michael van Gerwen als Nummer eins der Niederlande ab. Dieser hatte das nationale Ranking 13 Jahre lang angeführt.

In einem WM-Finale gegen Littler erging es beiden ähnlich - sie waren ohne wirkliche Siegchance. Van Gerwen verlor vor einem Jahr mit 3:7, nachdem er schnell mit 0:4-Sätzen zurückgelegen hatte. Van Veen ging zwar anfangs noch mit 1:0 in Führung, doch danach drehte Littler massiv auf und ließ seinem jungen Widersacher gar keine Chance mehr.

„Mein größter Vorteil ist, dass ich schon Weltmeister bin. Ich gehe mit großem Selbstvertrauen ins Finale“, kündigte Littler an - und hielt Wort. Der Jungstar traf die Triple hervorragend, traf die Doppel hervorragend und sorgte mit einem 170er-Finish für die frühe 2:1-Führung. Euphorisch deutete der Engländer seinen Jubel in Richtung des Publikums an, wonach er den sogenannten „Big Fish“ geangelt habe.

In der Folge gewann Littler im Eiltempo Satz um Satz - der Titelverteidiger ließ sich auch von der bekannten Ally-Pally-Wespe nicht stören. Diese war fast eine Minute rund um seinen Körper herumgeschwirrt und hatte den Ablauf im Endspiel, das vor gut zwei Jahren noch das Finale der Junioren-WM war, gestört. Die Fans nahmen es mit Humor und widmeten der Wespe einen eigenen Gesang.

Ein paar Sätze später war die Partie beendet und Littler wieder auf dem Thron. Bei weitem nicht an das Niveau der beiden Finalisten anknüpfen konnten in London die deutschen Profis, die ein enttäuschendes Turnier erlebten.

Zwar schaffte es ein Quartett bis in die dritte Runde - doch in dieser verloren Martin Schindler, Gabriel Clemens, Arno Merk und Ricardo Pietreczko allesamt ihre Spiele. Damit bleibt der Saarländer Clemens der einzige deutsche Profi, der bis ins Halbfinale kam. Der nationale Primus Schindler rutscht nach der WM von Platz 13 auf Platz 15 ab.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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