Sieg gegen Tschechien

Deutsche Basketballer im Supercup-Finale

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Dennis Schröder und Co. hatten viel Spaß beim Supercup.

Dennis Schröder und Co. hatten viel Spaß beim Supercup.

Von dpa

Deutschlands Basketballer haben beim Supercup in Hamburg souverän das Finale erreicht. Angeführt von Welt- und Europameister Dennis Schröder gewann die Auswahl des Deutschen Basketball Bundes ihr Halbfinale gegen Tschechien dank einer klaren Leistungssteigerung nach der Pause mit 115:82 (50:49). Bester deutscher Werfer war Johannes Thiemann mit 20 Punkten. Insgesamt trafen fünf Spieler aus dem Team von Bundestrainer Alex Mumbrú zweistellig.

Im Endspiel an diesem Samstag trifft die deutsche Mannschaft um 20.30 Uhr (MagentaSport) auf Kroatien. Die Kroaten setzten sich im ersten Halbfinale knapp mit 95:94 (39:48) gegen Vize-Europameister Türkei durch.

NBA-Sextett fehlt

Mumbrú muss in diesem Sommer auf zahlreiche Topspieler verzichten. Franz und Moritz Wagner hatten bereits vor einiger Zeit angekündigt, dass sie in diesem Jahr ohne großes Turnier eine Pause einlegen. Die NBA-Youngster Hannes Steinbach und Christian Anderson konzentrieren sich ebenfalls auf ihre erste Saison in der besten Liga der Welt. Und auch die NBA-Profis Isaiah Hartenstein und Ariel Hukporti fehlen wegen Verletzungen, weilten in Hamburg aber beim Team.

Deutschlands Basketballer zeigten einige spektakuläre Aktionen.

Deutschlands Basketballer zeigten einige spektakuläre Aktionen.

Trotz der Ausfälle hat Mumbrú aber immer noch eine Mannschaft mit ganz viel Qualität zur Verfügung, was die beeindruckende Entwicklung des deutschen Basketballs ein weiteres Mal unterstreicht. Dirigiert von Kapitän Schröder lieferte das deutsche Team den 8.739 Zuschauern in der Barclays Arena eine gute Show.

Schwächen in der Defensive

Schon mit der ersten Aktion sorgten die Gastgeber für Begeisterung. Nach einem Schröder-Pass über das komplette Feld sorgte dessen Kumpel Daniel Theis nach wenigen Sekunden für die ersten Punkte. Danach lief zwar bei weitem nicht alles rund im deutschen Team, Schröder und Co. hatten die Partie aber jederzeit im Griff. Weil in der Defensive aber oft die nötige Intensität fehlte, lag Deutschland zur Pause nur knapp vorn (50:49).

Nach dem Seitenwechsel zog das deutsche Team das Tempo aber an und spielte deutlich aggressiver. Das dritte Viertel entschied Deutschland mit 36:17 für sich und sorgte damit frühzeitig für klare Verhältnisse. Mitte des vierten Viertels machte Oscar da Silva die 100 Punkte voll.

Nach dem Supercup geht es für die deutsche Mannschaft in der WM-Qualifikation weiter. Am Donnerstag sind in Köln die Niederlande der Gegner, drei Tage später geht es in Danzig gegen Polen.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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