Kurioser Vorfall
Vier Frauen baden in der Donau und lösen Großeinsatz in Regensburg aus

Michael Reichel/dpa
Das nächtliche Bad der vier jungen Frauen löste einen Großeinsatz mit Rettungshubschrauber aus. (Symbolbild)

In der Nacht zum Freitag hat ein kurioser Vorfall einen Polizeieinsatz in Regensburg ausgelöst. Dabei wurde sogar ein Hubschrauber alarmiert.
Um kurz vor 4 Uhr morgens habe eine Anwohnerin von der Englburgergasse ungewöhnliche Geräusche festgestellt. Wie die Polizei berichtet, handelte es sich um Gelächter sowie ein Platschen aus der Richtung des Eisernen Stegs. Die Frau sei davon ausgegangen, dass die Personen möglicherweise Hilfe benötigen könnten. Sie alarmierte daraufhin Polizei- und Rettungskräfte. Aufgrund der angenommenen Gefahrenlage sei zeitnah auch ein Rettungshubschrauber gerufen worden. Dieser suchte zunächst die Oberfläche der Donau ab.
Die Polizeibeamten haben vier junge Frauen im Alter von 20 bis 24 Jahren feststellen können, die wohl vom Eisernen Steg in die Donau gesprungen waren und dort offenbar baden wollten. Laut Polizeibericht befanden sich zwei Frauen beim Eintreffen der Rettungskräfte noch im Wasser, die anderen beiden hielten sich am Ufer auf. Alle vier Frauen blieben unverletzt.
Gegenstand der Ermittlung ist es nun, ob den vier Personen ein bußgeldrelevantes Verhalten vorzuwerfen ist und ob der kostspielige Einsatz teilweise in Rechnung gestellt werden kann. Neben dem Hubschrauber waren zahlreiche Kräfte von Polizei, Berufsfeuerwehr, Rettungsdienst und ehrenamtlicher Wasserwacht im Einsatz.











