Tigers-Podcast

Verzäi amoi... Oli! - Eine Sonderfolge des Straubing Tigers-Podcasts

Straubing hat eine lange Eishockey-Historie und Tradition spielt eine wichtige Rolle. Mit einer neuen Rubrik lassen die Podcaster Robert Berger und Andi Schunk Geschichte lebendig werden. Premierengast ist Oli Vöst.

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Eine Straubinger Eishockey-Legende: Oliver Vöst.

Eine Straubinger Eishockey-Legende: Oliver Vöst.

Wenn Oli Vöst von früher erzählt, dann sprudeln die Geschichten nur so aus ihm heraus: Er erinnert sich an Sergei Schendelev, der sich als Weltmeister selbst in der Oberliga nicht zu schade dafür war, sich in jeden Schuss zu werfen. Er schwärmt von Doug Kirton, der die Mannschaft als Antreiber unermüdlich nach vorne gepeitscht hat. Und er erzählt vom Finnen Sami Lainonen, der zwar nur kurz in Straubing gespielt hat, aber immer gut drauf, immer lustig gewesen und eine Bereicherung für eine Saison gewesen sei. Mit Lainonen verbindet Vöst sogar noch heute eine Freundschaft, er sei zum Beispiel immer dabei, wenn es darum gehe, auf Turniere zu fahren.

Das Straubinger Eishockey-Urgestein Vöst ist der Premierengast einer neuen Rubrik im idowa-Podcast „Straubinger Strafbank“. Die Idee zu „Verzäi amoi...!“ hatten Robert Berger und Andi Schunk durch die Enthüllung des Denkmals für die Gründerväter des Straubinger Eishockeys und den Traditionsspieltag im Januar. Menschen, die das Straubinger Eishockey teils über Jahre hinweg geprägt haben, sollen zu Wort kommen und Geschichte lebendig werden lassen.

Vöst, wie gesagt, hat viel zu erzählen: Weil der gebürtige Augsburger nach seinem Studium viele Absagen auf Bewerbungen bekommen hat, hat die schlechte Situation im Maschinenbau Anfang der 1990er-Jahre seine Karriere in der Gäubodenstadt überhaupt erst möglich gemacht. Zehn Jahre lang - von 1992 bis 2007 - spielte er, mit einer Unterbrechung, als Profi im Trikot des EHC Straubing. 1994 gings für ihn für vier Monate nach Heilbronn, bevor er dann wieder zurückgeholt wurde. Der 59-Jährige plaudert auch da aus dem Nähkästchen, wie es damals zu dieser kleinen Zwischenepisode kam. Eigentlich, könnte man sagen, war Vaclav Mandous schuld, weil der einfach technisch besser war.

Bereits 1997, noch während seiner aktiven Zeit, baute sich Vöst ein zweites Standbein auf und übernahm eine Tankstelle. Er musste schließlich auch eine Familie ernähren und für die Zeit nach der Eishockeykarriere vorsorgen - rückblickend, genau die richtige Entscheidung.

Mit einigen seiner alten Weggefährten steht Vöst sogar heute noch ab und zu auf dem Eis: Als „Oldie“ unter anderem zusammen mit Christian Penzkofer, Rainer Schuster, Andi Doll oder Helmut Kößl. Seit 2023 ist er Präsident des EHC Straubing, des Stammvereins der Tigers.

Die neue Folge des Podcasts unserer Mediengruppe zu den Straubing Tigers ist ab Freitag, 27. Februar, abrufbar. Um den Podcast gratis zu hören, scannen Sie den unten stehenden Code mit Ihrer Spotify-App auf dem Handy ab oder rufen www.idowa.de/strafbank auf.

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