Veterinäramt im Einsatz
Sperrbezirk um Neutraubling: Seuche bei Bienenbestand entdeckt

Sebastian Gollnow/dpa
Nach dem Ausbruch der Tierseuche Amerikanische Faulbrut in Neutraubling muss das Veterinäramt die Bienenbestände untersuchen.

In einem Bienenbestand in der Stadt Neutraubling ist die Amerikanische Faulbrut festgestellt worden - eine für Bienen gefährliche Tierseuche. Das Landratsamt Regensburg hat das Gebiet um den Ausbruchsbetrieb im Radius von etwa drei Kilometern per Allgemeinverfügung zum Sperrbezirk erklärt, wie die Pressestelle mitteilt.
Folgende Regelungen gelten im Sperrbezirk: Das Veterinäramt muss unverzüglich alle Bienenstände und alle Bienenvölker untersuchen. Daher seien alle Bienenhalter im genannten Bereich dazu verpflichtet, sich mit dem Landratsamt in Verbindung zu setzen und ihre Adresse und den Standort ihrer Bienenvölker anzugeben: entweder per E-Mail an veterinaeramt@landratsamt-regensburg.de oder unter der Telefonnummer 0941/4009520.

Landratsamt Regensburg
In einem Radius von etwa drei Kilometern um den verseuchten Bienenbestand gilt nun ein Sperrbezirk.
"Bewegliche Bienenstände dürfen von ihrem Standort nicht entfernt werden. Aus den Bienenständen dürfen weder Völker noch einzelne lebende oder tote Bienen, aber auch keine Waben, Wachs, Honig, Futtervorräte oder benutzte Gerätschaften entfernt werden", heißt es in der Pressemitteilung weiter. Es dürften auch keine Bienenvölker oder Bienen von außen in den Sperrbezirk gebracht werden. Von Bienen nicht mehr besetzte Waben seien dicht verschlossen zu halten. Das Landratsamt hebe die Anordnungen wieder auf, sobald das Veterinäramt festgestellt hat, dass die Bienenseuche erloschen ist.
Anordnungen
Informationen zu den Anordnungen sind der entsprechenden Allgemeinverfügung zu entnehmen, diese sind zu finden auf www.landkreis-regensburg.de unter den Reitern Bürgerservice, Gesundheit und Verbraucherschutz, Veterinärwesen und Lebensmittelhygiene. Informationen zur Amerikanischen Faulbrut (AFB) sind zu finden auf www.lgl.bayern.de.








