Polizeieinsatz
Schlägerei am Hauptbahnhof Regensburg

Klaus-Dietmar Gabbert/dpa
Die Bundespolizei musste zu einer Streit am Hauptbahnhof Regensburg ausrücken. (Symbolbild)

Zwei Gruppen haben sich am Karfreitag am Hauptbahnhof in Regensburg verprügelt. Im Anschluss griff eine 26-Jährige einen Polizisten an, wie die Polizei berichtet.
Ein Mitarbeiter eines Lokals hatte gegen 19 Uhr die Polizei verständigt, weil sich sieben Eritreer mit einer 26-jährigen Deutschen, einem 17-jährigen Syrer und zwei weiteren Minderjährigen stritten. Das geht aus einer Pressemitteilung der Polizei hervor. Auslöser des Streits soll eine 26-Jährige gewesen sein, weil sie ein Handy-Ladekabel unberechtigt benutzt habe. Dabei soll die Frau die Eritreer rassistisch beleidigt haben. Diese reagierten, woraufhin es zum Streit kam, heißt es den Angaben zufolge. Wenig später versuchte ein 20-jähriger Deutscher, den Streit zu schlichten. Daraufhin soll der Syrer dem 20-Jährigen mit der Hand ins Gesicht geschlagen haben. Zudem soll einer der Eritreer die Frau körperlich angegriffen haben. Anschließend sei er geflüchtet.
Die 26-Jährige soll sich gegenüber den Polizisten aggressiv verhalten haben. Laut Pressebericht wollte sie einem der Beamten ins Gesicht schlagen. Daraufhin brachten die Beamten sie zu Boden und fesselten sie. Sie soll sich gewehrt und die Beamten beleidigt haben.
Bei dem Vorfall sei niemand verletzt worden
Das Bundespolizeirevier Regensburg hat die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung, Körperverletzung, tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Beleidigung aufgenommen. Hierzu werden auch vorhandene Videoaufzeichnungen ausgewertet. Gegenstand der Ermittlungen ist auch, ob noch weitere Körperverletzungsdelikte stattgefunden haben, heißt es in der Pressemitteilung weiter.
Die Staatsanwaltschaft Regensburg ordnete eine Blutentnahme bei der 26-Jährigen an. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen gestatteten die Beamten allen Personen die Weiterreise. Nach Rücksprache mit dem Vater setzten die Bundespolizisten auch den 17-jährigen Syrer auf freien Fuß. Der 26-Jährigen erteilten die Beamten zusätzlich einen Platzverweis.











