Blindgänger
Evakuierung nach Fund von Weltkriegsbombe in Regensburg


Für die Entschärfung einer Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg müssen am Morgen einige Anwohner in Regensburg in Sicherheit gebracht werden.
Die über 100 Kilogramm schwere US-amerikanische Bombe wurde am späten Mittwochnachmittag in der Sittauerstraße gefunden, wie die Stadt mitteilte. Rund 430 Menschen, die in einem Umkreis von 250 Metern vom Fundort wohnen, werden seit 9 Uhr vorsorglich evakuiert, hieß es. Die betroffenen Straßen und Hausnummern sind in dieser Liste aufgeführt.
Es bestehe keine Gefahr für die Bevölkerung und der Fundort sei rund um die Uhr durch die Polizei abgesichert, hieß es. Im Einsatz seien rund 130 Kräfte der Feuerwehr, Polizei und dem Rettungsdienst.
Seit dem Morgen steht in der Donau-Arena ein Notquartier für alle Menschen zur Verfügung, die keine andere Unterkunft finden. Busse der Stadtwerk.Mobilität halten ab 9 Uhr in regelmäßigen Abständen an der Haltestelle Fleischmannstraße, um die Betroffenen zur Notunterkunft zu bringen.
Zudem sei ein Bürgertelefon mit den Telefonnummern 507-2794 und 207-2795 eingerichtet. Hauptsächlich sollen sich Anwohner melden, die Hilfe benötigen, um ihre Wohnungen und Häuser zu verlassen.












