Mehrere Brände
Einsatzreiche Silvesternacht für die Regensburger Feuerwehr

Berufsfeuerwehr Regensburg
In der Alemannenstraße in Regensburg brannte in der Silvesternacht ein Müllunterstand.

Für Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst gehört die Silvesternacht oft zu den arbeitsreichsten Tagen des Jahres. Der Jahreswechsel in Regensburg bildete da keine Ausnahme. Laut der Berufsfeuerwehr kam es bis zum Neujahrsmorgen zu zahlreichen Notrufen und Einsätzen. Die Integrierte Leitstelle (ILS) habe zwischen 19 und 7 Uhr knapp 300 Anrufe, 124 Rettungsdiensteinsätze und 47 Feuerwehreinsätze gezählt, so die Bilanz.
Ein Großteil der Einsätze war laut Feuerwehr auf „Kleinbrände durch unsachgemäßen Umgang mit Pyrotechnik“ zurückzuführen. Meist blieb es bei brennenden Müllbehältern oder Kleidercontainern. Gegen 6 Uhr am Neujahrsmorgen wurden allerdings fast gleichzeitig mehrere brennende Container im Stadtwesten sowie ein Feuer in einem Unterstand für Mülltonnen im Kasernenviertel gemeldet. Hier drohten die Flammen auch auf ein nahegelegenes Mehrfamilienhaus überzugreifen. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte das jedoch verhindert werden. Weil im Kasernenviertel auch ein Stromverteiler von dem Feuer betroffen war, dauerten die Nachlöscharbeiten hier jedoch länger.
Erfreulich ist aus Sicht der Feuerwehr, dass es in der Silvesternacht - soweit bislang bekannt - zu keinerlei Übergriffen auf Einsatzkräfte kam, wie es in der Vergangenheit teilweise der Fall war.











