Regensburger Zoll

Zöllner decken bei Kontrollen Schwarzarbeit auf

Insgesamt führten 37 Zöllner 122 Personenbefragungen und zehn Geschäftsunterlagenprüfungen durch.

Insgesamt führten 37 Zöllner 122 Personenbefragungen und zehn Geschäftsunterlagenprüfungen durch.

Von Redaktion idowa

Im Rahmen einer am 25. April durchgeführten, bundesweiten Schwerpunktprüfung überprüften 37 Zöllner der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Hauptzollamts Regensburg mehrere Großbaustellen in Stadt und Landkreis Regensburg.

Insgesamt führten die Beamten insgesamt 122 Personenbefragungen sowie zehn Geschäftsunterlagenprüfungen bei Arbeitgebern durch. In 16 Fällen sind weitere Prüfungen seitens der FKS erforderlich, in sechs Fällen ermittelt die FKS wegen Beitragsvorenthaltungen weiter. In Folge der Prüfungsmaßnahmen leiteten die Zöllner laut dem Hauptzollamt Regensburg insgesamt 18 Strafverfahren ein. So fanden die Zöllner bereits kurz nach Beginn der Kontrolle einer Großbaustelle auf einem ehemaligen Kasernengelände in Regensburg insgesamt neun sich illegal in Deutschland aufhaltende Personen aus Südosteuropa vor, die als Subunternehmer für eine Elektrofirma arbeiteten.

Bei einer weiteren Kontrolle versuchte ein Südosteuropäer, der auf der Baustelle Mauererarbeiten durchführte und sich ebenfalls ohne entsprechenden Aufenthaltstitel und somit illegal in Deutschland aufhielt, durch Verstecken im Dachstuhl, sich der Überprüfung zu entziehen. Gegen die Arbeitgeber der illegal Beschäftigten werden seitens der FKS Ermittlungen wegen des Verdachts der Beihilfe zum illegalen Aufenthalt geführt. Diese dauern allerdings noch an.

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