Tierschutz
Hund bei Hitze im Auto: Besitzer verweigert Kontrolle in Wörth

Axel Heimken/dpa
Ein sichtlich erschöpfter Hund ist in Wörth an der Donau bei direkter Sonneneinstrahlung in einem geparkten Auto zurückgelassen worden. (Symbolbild)

Ein 67-Jähriger soll am Sonntagnachmittag in Wörth an der Donau (Landkreis Regensburg) seinen Hund bei Hitze in einem geparkten Auto zurückgelassen haben. Weil das Fahrzeug direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt war, habe nach Angaben der Polizei eine unmittelbare Gefahr für das Tier bestanden.
Gegen 15 Uhr war bei der Polizei die Mitteilung über einen jaulenden Hund in dem Auto eingegangen. Kurz vor dem Eintreffen einer Streife kehrte der Besitzer demnach zu seinem Fahrzeug zurück und holte den sichtlich erschöpften Hund heraus.
Da der Verdacht auf einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz bestand, wollten die Beamten den 67-Jährigen kontrollieren. Dieser habe jedoch jegliche Kontaktaufnahme verweigert und versucht, mit dem Hund wegzugehen. Auch auf weitere Ansprachen der Polizisten habe der Mann nicht reagiert. Zur Feststellung seiner Personalien brachten die Beamten den 67-Jährigen schließlich unter Anwendung von Zwang zur Polizeiinspektion Wörth an der Donau. Dort konnte seine Identität festgestellt werden.
Gegen den Mann aus dem Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm stehen laut Polizei neben einem möglichen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz weitere straf- und ordnungswidrigkeitsrechtliche Konsequenzen im Raum.











