Feuerwehreinsatz

Nach tödlichem Feuer in Rinchnach: Keine Hinweise auf Brandstiftung

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Zirka 150 Feuerwehr-Kräfte mit schwerem Gerät brachten den Brand schnell unter Kontrolle.

Zirka 150 Feuerwehr-Kräfte mit schwerem Gerät brachten den Brand schnell unter Kontrolle.

Von Redaktion idowa

Nur noch tot geborgen werden konnte ein 26-jähriger Mann, der in den Flammen eines Wohnhauses in Rinchnach umkam. Der Brand war am Samstagvormittag im Obergeschoss des Hauses in der Rosenau-Straße ausgebrochen. Nach bisherigen Ermittlungen sprang das Feuer dann auf den Rest des Wohngebäudes über. Ein Feuerwehrmann wurde bei den Löscharbeiten leicht verletzt. 

Zur Brandursache können laut Polizei noch keine Angaben gemacht werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. Am Montag fand eine Brandortbegehung statt. Hinweise auf eine vorsätzliche Brandlegung ergaben sich dabei nicht.

Von der Leitstelle Straubing wurden gegen 8.45 Uhr die Feuerwehren Rinchnach, Ellerbach und Kasberg alarmiert. Nach der ersten Erkundung wurde umgehend die Feuerwehr Regen mit der Drehleiter und weiteren Fahrzeugen alarmiert.

Da aufgrund der Brandintensität im Gebäude ein größerer Atemschutzeinsatz zu erwarten war, gingen mehrere Trupps unter schwerem Atemschutz zur Menschenrettung und Brandbekämpfung ins Gebäude. Dabei wurde eine leblose Person im Dachgeschoß gefunden. Der Mann sei umgehend ins Freie gebracht worden, aber es konnte nur sein der Tod festgestellt werden. 

Im Obergeschoss des Hauses brach das Feuer aus. Dort wurde auch der 26-Jährige Mann gefunden.

Im Obergeschoss des Hauses brach das Feuer aus. Dort wurde auch der 26-Jährige Mann gefunden.

Alle weiteren Personen hätten das Gebäude unverletzt verlassen können. Bei den Löscharbeiten sei ein Atemschutzträger leicht verletzt worden. Durch den massiven Innenangriff mit mehreren Atemschutztrupps unter schwerem Atemschutz und der Drehleiter konnte der Brand schließlich  unter Kontrolle gebracht werden. Die Nachlöscharbeiten zogen sich noch bis in die Nachmittagsstunden hin.

Zur Bekämpfung des Brandes waren zirka 150 Einsatzkräfte aus den Feuerwehren Rinchnach, Ellerbach, Kasberg, Bärndorf, Bärnzell, Kirchberg, Kirchdorf, Mitterbichl, Regen, Schlag, Schweinhütt und Weißenstein angefordert worden. Die Einsatzleitung hatte der Kommandant der Feuerwehr Rinchnach, Andreas Lederle, er wurde durch KBR Hermann Keilhofer, KBI Michael List, KBM Stefan Süß und KBM Martin Schreiner unterstützt.

Das Wohnhaus ist derzeit nicht bewohnbar. Der Schaden kann derzeit auf rund 150.000 Euro geschätzt werden.

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