Keiner verletzt
Unwetter im Landkreis Regen: 100 Einsatzstellen für Feuerwehren

Kreisbrandinspektion Landkreis Regen
In Ludwigtshal ist ein Zug der Waldbahn mit einem Baum kollidiert.

Nach einem starken Unwetter am Sonntagnachmittag gingen die ersten Alarme bei den Feuerwehren gegen 14 Uhr ein. Darüber gibt die Kreisbrandinspektion (KBI) Regen in einer Pressemitteilung Auskunft. Ein Großteil der Meldungen beinhaltete laut KBI überflutete Straßen, Keller unter Wasser und Bäume über Fahrbahnen.
Das Unwetter sei über den Bereich Viechtach in den Landkreis bis nach Zwiesel gezogen und habe in manchen Ortschaften ein Bild der Verwüstung hinterlassen. Es seien im ganzen Landkreis eine Vielzahl an Feuerwehren im Einsatz gewesen, diese hätten im Einsatzverlauf über 100 Einsatzstellen abarbeiten müssen. In Ludwigsthal sei ein Zug der Waldbahn mit einem Baum kollidiert.

Kreisbrandinspektion Landkreis Regen
In Nebelberg in der Gemeinde Langdorf ist ein Dach abgedeckt worden, nachdem ein Baum auf das Dach gestürzt ist.
In Ruhmannsfelden sei das Storchennest vom Dach der Kirche gerissen worden und im Schneefang mit zwei jungen Storchen im Nest hängen geblieben, die Drehleiter aus Viechtach habe die jungen Storche aus der misslichen Lage befreit und Kameraden der FF Ruhmannsfelden hätten diese im Anschluss nach Regenstauf in die Vogelpflegestation gebracht.
In Nebelberg in der Gemeinde Langdorf sei teilweise ein Dach abgedeckt worden, nachdem ein Baum auf das Dach gestürzt ist. Das Dach sei mit Planen und der mithilfe der Drehleiter aus Bodenmais notdürftig wieder gesichert worden.
Nach dem Unwetter hätten mehrere Bäume, die beschädigt wurden und auf Straßen oder Gebäude zu stürzen drohten, teilweise mit Drehleitern und Seilwinden von ortsansässigen Landwirten entfernt werden müssen. Es habe eine Vielzahl an weiteren Einsatzstellen gegeben.
Wichtig sei laut KBI zu erwähnen, dass durch das Unwetter niemand verletzt wurde und auch während den Arbeiten zur Beseitigung der Unwetterschäden keine Einsatzkräfte zu Schaden kamen.
Die Kreiseinsatzzentrale des Landkreises unter der Leitung von KBM Heinrich Mühlbauer war mit mehreren Feuerwehrkameraden besetzt und nahm die Einsätze der Leitstelle entgegen und koordinierten die Zuordnung der Einsätze zu den einzelnen Feuerwehren, ebenfalls wurden durch die Kreiseinsatzzentrale die Straßenbaulastträger, der Notfallmanager der Bahn und die Polizei über die aktuellen Lagen informiert.
Seitens der Kreisbrandinspektion waren KBR Hermann Keilhofer, KBI Michael List und eine Vielzahl an Kreisbrandmeistern im ganzen Landkreis im Einsatz und unterstützten die Feuerwehren vor Ort bei der Bewältigung einer Vielzahl an Einsätzen.








