Juli-Bericht
Arbeitslosigkeit steigt im Landkreis Regen leicht an

Im Bezirk der Agentur für Arbeit Deggendorf, zu dem auch der Kreis Regen gehört, ist die Arbeitslosigkeit im Juli leicht gestiegen. Aktuell sind 7.918 Menschen arbeitslos gemeldet. Das sind 164 Personen mehr (+2,1 Prozent) als im Vormonat und 206 Personen weniger (-2,5 Prozent) als im Vorjahr. Die Arbeitslosenquote liegt derzeit bei 3,8 Prozent, im Kreis Regen bei 3,6 Prozent. „Die Entwicklung im Juli entspricht den für die Sommermonate üblichen saisonalen Bewegungen am Arbeitsmarkt. Mit dem Ende von Ausbildungen, Schul- und Studienzeiten, melden sich vorübergehend mehr Menschen arbeitslos. Gleichzeitig ist die Zahl der gemeldeten Arbeitsstellen zwar leicht rückläufig, dennoch bieten die Betriebe in der Region weiterhin vielfältige Beschäftigungsmöglichkeiten“ sagt Peter Weindl, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Deggendorf. Insgesamt zeige sich der regionale Arbeitsmarkt weiterhin stabil und eröffnet sowohl Fachkräften als auch Arbeitsuchenden gute Chancen.
Regionale Unterschiede in den Kreisen
Betrachtet man den Agenturbezirk nach Regionen, beträgt die Arbeitslosenquote in der Stadt Straubing 6,3 Prozent, im Landkreis Regen 3,6 Prozent, im Landkreis Deggendorf 3,6 Prozent und im Landkreis Straubing-Bogen 3,0 Prozent.
Im Juli wurden der Agentur für Arbeit 543 neue Arbeitsstellen gemeldet. Das sind 24 Stellen weniger als im Vormonat und 165 Stellen weniger als zum gleichen Zeitpunkt im Vorjahr. Insgesamt umfasst der aktuelle Bestand 3.156 Arbeitsstellen. Seit Jahresbeginn wurde der Arbeitgeber-Service über 3.974 Stellen informiert.
Ausbildung: Mehr Stellen als Bewerber
Seit Beginn des Berufsberatungsjahres im Oktober 2025 haben sich 1.642 Bewerber für Berufsausbildungsstellen gemeldet, ein Minus von 67 Personen gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig stehen den Ausbildungsplatzsuchenden mit über 3.000 gemeldeten Stellen zahlreiche Ausbildungsmöglichkeiten zur Verfügung.
„Unsere Betriebe setzen trotz der aktuellen wirtschaftlichen Unsicherheit klar auf Ausbildung - ein starkes Signal für die Zukunft unserer Region. Davon profitieren insbesondere jungen Menschen, die noch auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz sind“, so Peter Weindl. Im Agenturbezirk sind derzeit noch mehr als 1.000 Ausbildungsstellen unbesetzt. Es bestünden, so Weindl weiter, also weiterhin sehr gute Chancen auf einen erfolgreichen Einstieg ins Berufsleben. „Wer noch Unterstützung bei der Berufswahl braucht, sollte sich direkt an die Berufsberatung wenden und einen Beratungstermin vereinbaren“, appelliert der Leiter der Agentur für Arbeit.









