Personalwechsel
Nach Dräxlmaier-Abschied: Brandl wird Vorstandsvorsitzender bei Schott

Schott
Stefan Brandl (rechts) übernimmt am 1. November als Vorstandsvorsitzender bei Schott. Er folgt auf Torsten Derr.

Einen Tag, nachdem der Autozulieferer Dräxlmaier aus Vilsbiburg (Kreis Landshut), den Abschied von Geschäftsführer Stefan Brandl verkündet hat, gibt es Neuigkeiten über den künftigen Arbeitgeber des 58-Jährigen. Brandl übernimmt zum 1. November bei Schott als Vorstandsvorsitzender. Das geht aus einer Pressemitteilung des Technologiekonzerns vom Dienstag hervor. Das Mainzer Unternehmen eröffnete zuletzt in Landshut ein neues Kompetenzzentrum und investierte darin einen zweistelligen Millionenbetrag.
Brandl folgt damit auf Torsten Derr, der seine Tätigkeit „einvernehmlich aus persönlichen und familiären Gründen“ vorzeitig zum 31. Oktober beendet. Brandl bezeichnet Schott in der Pressemitteilung als „außergewöhnliches Unternehmen mit einer starken technologischen Kompetenz, einer beeindruckenden internationalen Präsenz und vor allem engagierten Mitarbeitenden“. Sein Ziel sei es, „insbesondere die internationale Wettbewerbsfähigkeit weiter zu stärken, Innovation und unternehmerisches Denken zu fördern und gemeinsam mit der Organisation die Chancen der kommenden Jahre konsequent nutzen“.
Brandl war von 1991 bis 2021 bei EBM-Papst in leitenden Positionen beschäftigt, zuletzt von 2017 bis 2021 als Geschäftsführer. Seit August 2021 war er Geschäftsführer bei der Dräxlmaier-Gruppe, die er zum 30. September verlässt.
Schott beschäftigt in mehr als 30 Ländern rund 17.400 Mitarbeiter und produziert Komponenten und Materialien für zahlreiche Branchen wie Gesundheit, Hausgeräte, Unterhaltungselektronik, Halbleiter, Optik, Astronomie, Energie sowie Luft- und Raumfahrt. Im Geschäftsjahr 2025 erzielte Schott einen Umsatz von 2,83 Milliarden Euro.













