Feuerwehreinsatz
Güterschiff verliert Hydrauliköl an der Schleuse Straubing

Ein mit rund 350 Tonnen Raps beladenes und unter slowakischer Flagge fahrendes Gütermotorschiff war am Sonntagvormittag (25. Oktober) auf der Donau stromaufwärts vom Hafen Straubing in Richtung Regensburg unterwegs.
Wie die Verkehrspolizei Deggendorf mitteilt, fiel auf Höhe Reibersdorf zunächst die Ruderanlage aus, die aber nach kurzer Ankerung wieder repariert werden konnte. In der Schleuse Straubing, auf Höhe von Flusskilometer 2322, habe der 57-jährige ukrainische Schiffsführer jedoch aus dem Schiff ausgetretenes Hydrauliköl bemerkt. Sowohl die Freiwillige Feuerwehr (FFW) Straubing als auch die zuständigen Behörden wurden verständigt.
Die Freiwillige Feuerwehr habe vorsorglich Ölsperren ausgebracht, teilt die Verkehrspolizei weiter mit. Um weitere Gefährdungen einzugrenzen, sei die Weiterfahrt des Gütermotorschiffes vor Ort untersagt worden. Im Nachgang habe an Bord durch einen hinzugezogenen Sachverständigen kein weiterer Ölaustritt festgestellt werden können. Den weiteren Erkenntnissen zufolge handelte es sich lediglich um eine geringe Menge an ausgetretenem, biologisch abbaubarem Hydrauliköl.
Zu einer Gewässerbeeinträchtigung oder zu Sachschäden sei es demnach nicht gekommen. Die Wasserschutzpolizei der Verkehrspolizeiinspektion Deggendorf leitet weitere Ermittlungen gegen den verantwortlichen Schiffsführer ein, heißt es weiter.












