Funde an Halloween

Präparierte Süßigkeiten in Ostbayern - Was Behörden raten

Schokoriegel, Kaubonbons, Weingummis: Am Wochenende gab es zahlreiche Fälle manipulierter Halloween-Süßigkeiten in mehreren Bundesländern, darunter auch Bayern. Worauf sollte man nun achten?

Wer verdächtige Süßigkeiten oder darin befindliche Fremdkörper entdeckt, sollte diese einschließlich der Verpackung aufbewahren und sich an das örtlich zuständige Polizeirevier wenden.

Wer verdächtige Süßigkeiten oder darin befindliche Fremdkörper entdeckt, sollte diese einschließlich der Verpackung aufbewahren und sich an das örtlich zuständige Polizeirevier wenden.

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Von Redaktion idowa, und dpa

Nach zahlreichen Funden von Nadeln, Nägeln und anderen Metallobjekten in Süßigkeiten am Halloween-Wochenende raten die Polizeistellen zur Vorsicht. Kinder und Eltern hatten in mehreren Regionen Entdeckungen dieser Art in eingesammelten Süßigkeiten gefunden - zum Beispiel in Schokoriegeln, Kaubonbons und Weingummis. 

Fälle wurden in Landshut, Adlkofen und Vilshofen in Niederbayern sowie in Niedersachsen, Thüringen, Schleswig-Holstein, Baden-Württemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen gemeldet. In Landshut sind bislang zwei Fälle bekannt, bei denen Süßigkeiten mit Schrauben oder spitzen Metallgegenständen präpariert worden waren. Eltern aus Adlkofen meldeten der Polizei einen spitzen Gegenstand in einer Süßigkeit. In Vilshofen entdeckten Eltern in einer Knusperwaffel einen Nagel. Darüber informierten die Polizeiinspektionen Landshut und Vilshofen am Wochenende in ihren Pressemitteilungen.

In diesem Schokoriegel in Hannover steckte eine Nadel.

In diesem Schokoriegel in Hannover steckte eine Nadel.

Die Ermittlungen laufen. Die Polizeistellen warnen vor dem arglosen Verzehr von Süßigkeiten, die bei Halloween gesammelt wurden. Von der Polizei Essen heißt es etwa: „Bitte überprüfen Sie vor dem Verzehr die Süßigkeiten auf mögliche Einstichstellen und nehmen Sie bei verdächtigen Feststellungen umgehend Kontakt zur Polizei auf.“

Sind Süßigkeiten verformt - oder riechen sie anders?

Auch von der Polizei Konstanz heißt es: Wer verdächtige Süßigkeiten oder darin befindliche Fremdkörper entdeckt, sollte diese einschließlich der Verpackung aufbewahren und sich an das örtlich zuständige Polizeirevier wenden. Mögliche Fremdkörper sollten nach Möglichkeit nicht selbst entfernt werden, um vorhandene Spuren zu erhalten.

Die Polizei Bad Segeberg schreibt: „Seien Sie und ihre Kinder aufmerksam, wenn Süßigkeiten anders riechen oder möglicherweise anders aussehen als sonst, wenn die Verpackung beschädigt oder die Süßigkeit auffällig verformt ist.“ Zudem raten die Beamten dazu, Ruhe zu bewahren. „Nicht jeder Kopfschmerz oder jede Übelkeit muss auf den Verzehr von möglicherweise manipulierten Süßigkeiten zurückzuführen sein.“

Eine Metallnadel, die in einem Kaubonbon gefunden wurde.

Eine Metallnadel, die in einem Kaubonbon gefunden wurde.

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